Historische Spielberichte

Saison 2015/2016 A-Liga Biedenkopf

16. Spieltag (15.11.15)

1. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen - SG Wommelshausen/​Dernbach 3:5
Tore: 1:0 Julian Stenzel (6.), 1:1 Michael Kraft (9.), 1:2 Daniel Hake (15.), 2:2 Markus Kraft (28.), 3:2 Manuel Ferber (45.), 3:3 Yanik Berberich (61.), 3:4 Jonas Mankel (65.), 3:5 Yanik Berberich (82.)

OP vom 16.11.:
Auf tiefem Geläuf hielt Niederweimar im ersten Durchgang hervorragend mit und führte sogar zur Pause. "Danach kam Wommelshausen aber auf", berichtete Heimsprecher Martin Gille. Gegen die Offensivqualitäten der Gäste war dann seitens der Gastgeber nichts mehr auszurichten.

2. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen II - SG Wommelshausen/​Dernbach II 4:0
Tore: David Brehm, Marcel Olschewski, Ingo Vollmershausen, Lukas Hartmann

15. Spieltag (08.11.15)

1. Mannschaft:
TSV Breidenstein - SG Niederweimar/Haddamshausen 2:1
Tore: 1:0 Daniel Gruber (44.), 2:0 Moritz Henkel (47.), 2:1 Manuel Ferber (61.)

2. Mannschaft:
TSV Breidenstein II - SG Niederweimar/Haddamshausen II 1:3
Tore: Maximilan Stenzel, Johannes Herud, Alexander Marczoch

14. Spieltag (01.11.15)

1. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen - SSV Endbach/Günterod 5:2
Tore: 0:1 Vitali Michajlow (57.), 1:1 Robert Socol (61.), 1:2 Tobias Reuter (66.), 2:2, 3:2 Lukas Tratzik (78., 80.), 4:2, 5:2 Julian Stenzel (81., 90.)

OP vom 02.11.:
Den ersten Abschnitt hätten sich die Zuschauer in Niederweimar sparen können, denn bis zum Halbzeitpfiff geschah praktisch nichts. Dafür lohnte sich der zweite Durchgang umso mehr, die Tore fielen im Minutentakt. Innerhalb von 13 Minuten drehte die SG am Ende das Ergebnis von einem 1:2 in ein 5:2. "Man hat der Mannschaft heute angemerkt, daß sie unbedingt gewinnen wollte", lobte Heimsprecher Uwe Hahn.

2. Mannschaft:
3:0 kampflos für Niederweimar

13. Spieltag (25.10.15)

1. Mannschaft:
SC Gladenbach II - SG Niederweimar/Haddamshausen 2:1
Tore: 1:0 Florain Rössler (29.), 2:0 Mehmet Okus (38.), 2:1 Markus Kraft (57.)

12. Spieltag (18.10.15)

1. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen - SV Hartenrod 4:1
Tore: 0:1 Steffen Schäfer (11.), 1:1 Jan Müller ET (44.), 2:1 Manuel Ferber (48.), 3:1 Julian Stenzel (80.), 4:1 Julian Stenzel (90.)

OP vom 19.10.:
Bes. Vork.: Torwart Dennis Katz pariert Foulelfmeter von Andreas Bott (78.). SG-Sprecher Martin Hille lobte den unermüdlichen Einsatz der Hausherren, der letztlich auch zum Sieg führte. Das Ergebnis sei allerdings etwas zu hoch ausgefallen. "Gerade in der ersten Halbzeit war Hartenrod dominant", berichtete Hille.

2. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen II - SV Hartenrod II 1:5
Tore: Maximilian Stenzel


11. Spieltag (11.10.15)

1. Mannschaft:
TSV Elnhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 1:2
Tore: 0:1 Robert Socol (44.), Manuel Ferber (53.), 1:2 Tobias Mendler (90.)

2. Mannschaft:
TSV Elnhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 2:4
Tore: Jan Scheunemann (3), Ingo Vollmerhausen

10. Spieltag (04.10.15)

1. Mannschaft:

SG Niederweimar/Haddamshausen - SF/BG Marburg II 1:3
Tore: 0:1 Timur Sander (21.), 0:2 Christoph Koetzsche (30.), 1:2 Manuel Ferber (44.), 1:3 Lukas Klütz (81.)

9. Spieltag (27.09.15)

1. Mannschaft:
SSV Bottenhorn - SG Niederweimar/Haddamshausen 1:2
Tore: 0:1, 0:2 Christopher Horst (68., 79.), 1:2 Maximilian Graf Henn (86.)

2. Mannschaft:
SSV Bottenhorn II - SG Niederweimar/Haddamshausen II 4:1
Tore: Marco Löwer

8. Spieltag (20.09.15)

1. Mannschaft:

SG Niederweimar/Haddamshausen - SG Holzhausen/​Steinperf 1:1
Tore: 0:1 Nick Michel (17.), 1:1 Manuel Ferber (58.)

2. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen II - SG Holzhausen/​Steinperf II 2:1
Tore: Lukas Tratzik, Marcel Olschewski

7. Spieltag (13.09.15)

1. Mannschaft:

VFL Weidenhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 1:3
Tore: 0:1 Manuel Ferber (7.), 0:2 Lukas Hartmann (20.), 1:2 Jan Niklas Becker (26.), 1:3 Markus Kraft (48.)

OP vom 14.09.:
Aus dem Spiel heraus war Niederweimar/Haddamshausen nicht wirklich stärker. Allerdings leistete der Gegner bei den Treffern der SG erhebliche Mithilfe.
"Wir hatten einige Schwächen in der Abwehr. Die Gegentore sind durch individuelle Fehler gefallen", sagte VFL-Sprecher Werner Zick. Der VFL Weidenhausen bemühte sich gerade in der zweiten Halbzeit sichtlich um den Ausgleich, gegen die abgebrühten Gäste biss die Mannschaft von Horst Klein dabei aber zumeist auf Granit.

2. Mannschaft:
VFL Weidenhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 0:3
Tore: Johannes Herud (2), Moritz Hintermeier

6. Spieltag (03.09./23.09.15)

1. Mannschaft:

SG Niederweimar/Haddamshausen - Versbachtal 1:4
Tore: 0:1 Marvin Ruehl (2.), Marco Kreutz (14.), 0:1 Marvin Ruehl (16.), 1:3 Manuel Ferber (36.), Marco Kreutz (43.)

2. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen II - Versbachtal II 1:2
Tore: Adam Robert

5. Spieltag (30.08.15)

1. Mannschaft:

SV Eckelshausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 8:1

OP vom 01.09.:
Schon in den ersten Minuten waren die Hausherren spielbestimmend , "nur der letzte Pass kam nicht an", analysierte SVE-Sprecher Alfred Reitz. Doch Eckelshausen wurde von Minute zu Minute stärker, mit jedem Treffer gingen die Köpfe bei der SG noch weiter nach unten. Deren Torhüter Dennis Katz verhinderte mit einer bestechenden Vorstellung eine höhere Niederlage.

2. Mannschaft:
SV Eckelshausen II - SG Niederweimar/Haddamshausen II 3:6
Tore: Christopher Horst, ET (2), Jonas Paul Stehling, Nicolas Aziadzo, Dennis de Carlo

4. Spieltag (08.09.15)

1. Mannschaft:
SG Wommelshausen/Dernbach - SG Niederweimar/Haddamshausen 7:3

2. Mannschaft:
SG Wommelshausen/Dernbach II - SG Niederweimar/Haddamshausen II 1:0

3. Spieltag (16.08.15)

1. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen - Frohnhausen 0:2

2. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen II - Frohnhausen II 5:3
Tore: Adam Robert, Jonas Paul Stehling, Jan Scheunemann, Dennis de Carlo

2. Spieltag (09.08.15)

1. Mannschaft:
SG Mornshausen/Erdhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 0:2
(Tore: 0:1 Julian Stenzel (50') | 0:2 Manuel Ferber (55'))

OP vom 10.08.15:
Niederweimar/Haddamshausen ist nach zwei Spieltagen Tabellenführer. Zwar war die Partie insgesamt relativ ausgeglichen, doch nutzte das Team von Manuel Ferber den Tiefschlaf der Hausherren kurz nach der Halbzeit zum Doppelschlag. "Die Torhüter beider Teams haben mit vielen Paraden weitere Tore verhindert", sagte Mornshausens Trainer Michael Reinhardt.

2. Mannschaft:
SG Mornshausen/Erdhausen II - SG Niederweimar/Haddamshausen II 2:3
(Tore: Florian Müller, Lukas Hartmann, Alexander Marczoch)

1. Spieltag (02.08.15)

1. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen - FV 09 Breidenbach II 3:0
(Tore: (25') Philipp Dutschke | (55', 75') Manuel Ferber)

OP vom 03.08.15:
Lothar Potthoff, Sprecher von Niederweimar/Haddamshausen, sah ein ausgeglichenes Spiel und eine taktische Meisterleistung der Gastgeber. Breidenbach warf vor allem in der 2.Halbzeit noch einmal alles in die Waagschale, scheiterte aber spätestens am gut aufgelegten Schlussmann Dennis Katz. Auf der Gegenseite besorgte Niederweimars Spielertrainer Manuel Ferber mit zwei Kopfballtoren die Entscheidung.

2. Mannschaft:
SG Niederweimar/Haddamshausen - spielfrei

Spielberichte (aus der MNZ)

Saison 2014/2015 A-Liga Biedenkopf

4. Spieltag: SV Hartenrod - SG Niederweimar-Haddamshausen 3:1

Hartenrod feierte einen verdienten Heimsieg. der hätte noch höher ausfallen können, hätte der Gästetormann nicht so einen guten Tag erwischt. Niederweimar/Haddamshausen hielt ordentlich mit, Nicklas Jung hatte Hartendod in Front gebracht (25.), was Tim Vogel ausglich (52.) Postwendend war aber Felix Rossmüller mit dem 2:1 zur Stelle (53.). Das 3:1 markierte Torben Plitt mit einem tollen Dropkick aus 20 Metern (72.). Niclas Jung hatte noch eine dicke Chance zum vierten Treffer. Roland Horschütz war als Schiri souverän.

3. Spieltag: SG Versbachtal - SG Niederweimar-Haddamshausen 5:1

2. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - VfL Weidenhausen 1:3

Die Platzherren waren im ersten Abschnitt völlig von der Rolle und konnten sich bei Tormann Dennis Katz bedanken, dass für die Gäste nur Andreas Helfrich (17.) und Jan-Niklas Becker (24.) getroffen hatten. Nach der Pause ging es für die SG besser, aber wirklich Druck baute sie nicht auf. Robert Socol hatte direkt in der 46. Minute mit einem Strafstoss verkürzt. Weidenhausen tat zwar selbst nur das Nötigste, aber das genügte, um durch Jan-Niklas Beckers zweites Tor nach einem Abwehrfehler zum 3:1-Sieg zu kommen (58.)

1. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - TSV Elnhausen 1:3

Die Heimelf musste im Lokalderby acht Stammkräfte ersetzen und war dem Favoriten regelrecht ausgeliefert. Der von Hassen-/Bellnhausen zu den Stöckelsbergern gewechselte Tobias Mandler schoss die Gäste nach acht Minuten in führung. Drei Minuten später stand SG-Tormann Dennis Katz bei einem Foulelfmeter von Jordan Gries seinen Mann und entschärfte den Strafstoss. Nach der Pause ließ Tim Ernert die Gastgeber mit dem Ausgleich wieder hoffen (50.). Aber Alessio Cavanese erzielte per Strafstoss die erneute Führung Elnhausens (58.). Florian Zedlack machte mit dem 1:3 alles klar (77.)


Saison 2013/2014 A-Liga Biedenkopf

Tabellenplatz 12 und damit das Saisonziel (Klassenerhalt) erreicht

Saison 2012/2013 Kreisoberliga Nord:

Erst am allerletzten Spieltag ist die Entscheidung gefallen: Holzhausen spielt Relegation nach unten, die SG Niederweimar-Haddamshausen muss trotz 37 Punkten den bitteren Gang in die A-Klasse (neben den schon feststehenden Absteigern aus Wallau und Wehrda) antreten.

32. Spieltag: SV Bauerbach - SG Niederweimar-Haddamshausen 5:0

Meister Bauerbach ist ungeschlagen durch die Saison gekommen und tat sich im Rückspiel gegen Niederweimar leichter als im Hinspiel. Gleich die erste Chance verwertete der vierfache Torschütze Florent Raishtaj (2.). Kurz darauf verpassten Manuel Brehm (7.) und Florent Raishtaj (10.) weitere Treffer. Die Gäste verbuchten ihre einzige Tormöglichkeit in diesem Spiel durch Robin Schädler (17.). Er schloss einen Konter mit einem Schuss an den Pfosten ab. Bauerbach erwies sich vor allem bei Stanndardsituationen als gefährlich. So fielen das 2:0 durch Brehm (42.) sowie das 3:0 und das 4:0 durch Raishtaj im Anschluss an Eckstöße. Das 5:0 fiel kurz vor Spielende.

31. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - SG Eder 3:2

Die Gastgeber zeigten sich in Haddamshausen von Bginn an gewillt, gegen den Tabellensechsten ihre letzte Chance zu nutzen. Der junge Schiedsrichter Philipp Löffler unterband aufkommende Härten sofort und hielt das Match in fairem Rahmen. Der Abstiegskandidat war eine gute halbe Stunde lang deutlich überlegen, versemmelte aber fünf dicke Tormöglichkeiten. Erst Robin Schädler schien mit einem 25-Meter-Schuss, der unhaltbar für SGE-Keeper Robin Cordes unten links einschlug, den Bann gebrochen zu haben (27.). Mit dem Rückstand erwachten die Gäste aber. Als sich Tormann Dennis Katz und ein Abwehrspieler dann nicht einig wurden, wer einen Ball im Strafraum klären sollte, war Thomas Aquino der lachende Dritte und glich aus (35.). Die starke Phase der Eder-Elf hielt auch nach dem Seitenwechsel an und in der 53. schlug Aquino zum zweiten Mal zu. Nun ging auf Seiten der Platzherren Spielertrainer Denis Müller voran und zimmerte das Leder aus 18 Metern ins linke Kreuzeck (57.). Die SGNH steigerte nun zunehmend den Druck, dem die Gäste in der 78. Minute nicht mehr Stand hielten: Markus Kraft verwertete eine Vorlage Marcel Schäfers zum 3:2-Siegtreffer der Heimelf.

30. Spieltag: FV Wallau - SG Niederweimar-Haddamshausen 2:8

"Obwohl das Wetter schön war, stand unsere Mannschaft heute oft im Regen", so lautete das Fazit von Wallaus Pressesprecher Andreas Eckel nach der einseitigen Begegnung, in der die Gäste auch zweistellig hätten gewinnen können. Von Beginn an ließ die SGNH den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen, wohingegen es bei den Gastgebern im Spielaufbau gehörig haperte. "Das war mehr Krampf als Kampf" befand Eckel, der mit ansehen musste, wie Wallau frühzeitig auf ein Debakel zusteuerte. Denis Müller schoss die SG schon nach 180 Sekunden in Führung, Robin Schädler ließ in der 13.Minute das 2:0 folgen. Dei Minuten vor der Pause gelang wiederum Schädler der dritte Treffer. Marcel Schäfer (55.), Denis Müller (58.) und Salih Ipek machten das halbe Dutzend Gästetore voll. Vom Elfmeterpunkt aus gelang Heike Biesenthal der erste Wallauer Treffer, doch die Gäste antworteten mit Toren von Müller (75.) und Ipek (80.). Den zweiten Treffer für Wallau markierte Kadrush Reba zwei Minuten vor dem Abpfiff.

29. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - SV Beltershausen 1:2

Im Kellerduell hatten die Platzherren direkt nach dem Anpfiff eine gut Möglichkeit. Spielertrainer Denis Müller vezog aus spitzem Winkel nur knapp (1.). In der sechsten Minute hatten die Einheimischen erneut den Torschrei auf den Lippen. Einen Heber setzte Nils Schwarz knapp am Torpfosten vorbei. Auf der Gegenseite musste sich Dennis Katz erstmals bei einem Schuss von Marc Cholibios auszeichnen (13.). Die fällige Führung gelang der SG in der 19. Minute. Schwarz eroberte den Ball im Mittelfeld und bediente seinen Coach Müller, der den Steilpass einnetzte. Großer Aufreger aus Sicht der Platzherren: Kurz vor der Pause sei ihnen ein klarer Handelfmeter nicht zugesprochen worden (43.). Praktisch im gegenzug schloss Carsten Block einen Angriff über die linke Seite per Kopf ab und stellte den Spielerlauf auf den Kopf (44.). Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie deutlich. Zuallem Überfluss luden die Gastgeber Kevin Willow mit einem haarsträubenden Fehlpass tief in der eigenen Spielhälfte zum 1:2 ein (57.). Von diesem Schock erholte sich die SG nicht mehr. Willow vergab noch die vorzeitige Entscheidung, Christian Hoss wurde von Schwarz im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter jagte Willow jedoch über den Kasten (76.)

28. Spieltag: FSV Cappel - SG Niederweimar-Haddamshausen 0:0

Die Gäste benötigten die Punkte dringender als Cappel, bekamen aber genau so wenig Zustande wie die Platzherren.Der beste mann auf dem Platz war der souveräne Schiedsrichter Karsten Gombel. "Das war Not gegen Elend, ein typisches 0:0-Spiel" gab FSV-Sprecher Stefan Hergesell dem Match keine gute Note. Während die immerhin 90 Zuschauer in der ersten Halbzeit gar keine aufregenden Szenen zu shen bekamen, gab es nach dem Seitenwechsel umindest auf jeder seite eine dicke Torchance. In der 70. Minute setzte Gästespieler marcel Schäfer einen Freistoß an die Querlatte. Drei Minuten später hatte FSV-Spielertrainer Christoph Weidenhausen nach langem Pass von Jan Kuschnir den Cappler Siegtreffer auf dem Fuß, schoss aber freistehend SG-Tormann Dennis Katz an.

27. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - TSV Erksdorf 1:3

Im Abstiegskampf hatte Erksdorf genau die richtige Einstellung unter Leitung von Thomas Jozefczuk (Frankenberg) vor 80 Interessierten. Vom Anpfiff weg war der TSV agressiver und wacher. Die frühe Führung markierte Jonas Feldpausch mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Flanke (5.). Für den verletzten Torjäger Moldovan half Marco di Palma im TSV-Sturm aus. Mit einem plazierten Flachschuss erhöhte jener auf 0:2 (25.). Die Kombinierten fanden eine schnelle Antwort. Boris Simon nährte die Hoffnung (28.) auf die Wende. Kurz vor dem Wechsel scheiterte Robert Socol aus kurzer Distanz an Christoph Plettenberg (44.). Seinen zweiten großen Auftritt hatt di Palma dann in Spielminute 68: Aus halbrechter Position zog er in die Mitte und setzte das Leder mit einem wuchtigen Schuss in den Giebel. Die Heimelf versuchte im "Sechs-Punkte-Spiel" die Pleite abzuwenden. Nach Eckbällen bewahrte Plettenberg sein Team mit zwei Reflexen vor einer Zitterpartie in der Nachspielzeit (88. und 89.)

26. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - TSV Röddenau 3:0

In Haddamshausen trat Röddenau vor der Pause kompakter auf, ohne aber für Torgefahr zu sorgen. In der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber in den Zweikämpfen näher am Gegner, fanden über Einsatz- auch zur Spielfreude und erarbeiteten sich gute Chancen. Robin Schädler erzwang mit einem Doppelschlag in der 53. und 59. Minute die Vorentscheidung. Zunächst köpfte er nach einer Ecke von Marcel Schäfer ein, danach verwertete er einen Querpass von Robert Socol. Nachdem Schädler das 3:0 zweimal knapp verpasst hatte, klingelte es in der vierten Minute der Nachspielzeit wieder im Röddenauer Kasten. Von Socol steil geschickt, scheiterte Markus Kraft zunächst an Gästekeeper Marcel Arnold, schob den Ball im Nachschuss aber mit links ins lange Eck.

25. Spieltag: TSV Kirchhain - SG Niederweimar-Haddamshausen 4:0

TSV-Pressewart Siegfried Bergmann sah einen spielbestimmenden TSV Kirchhain, doch zunächst fehlten die großen Tormöglichkeiten. Die SG Niederweimar-Haddamshausen kam ab der 30. Minute etwas auf und verbuchte dann einige Eckstöße. Aus TSV-Sicht ebnete der Treffer von Moritz Simon (42.) dann den Weg zum Sieg. Im zweiten Abschnitt spielte Kichhain konzentriert weiter und nachdem SG-Keeper Dennis Katz ein paar gute Schüsse gehalten hatte, erhöhte Marc Pietsch (59.).Moritz Simon (64.) und Thomas Porabka (67.) auf 4:0.

24. Spieltag: FSG Südkreis - SG Niederweimar-Haddamshausen 1:2

Dem Spiel merkte man den Derby-Charakter an. Reinhard Kirch, Pressewart der FSG Südkreis meinte: "Beide Mannschaften waren nervös, die FSG Südkreis sogar noch mehr als die Gäste." Höhepunkt der ersten Halbzeit war die Gäste-Führung durch Yannik Kuhl (32.). Er köpfte den Ball nach einer Flanke von links über Keeper Dennis Rosenberg hinweg in die Maschen. "Die Führung war nicht unverdient, denn Niederweimar konterte gefährlich, während die FSG bis zur Pause keine einzige zwingende Torgelegenheit verzeichnete", sagte Kirch. Nach der Pause zeigte sich die FSG motiviert. Max Eidam (50.) glich mit einem unhaltbaren Kopfball nach Flanke von Niklas Müller aus und ließ wenig später einen gefährlichen Distanzschuss folgen. Niederweimar-Haddamshausen steckte danach selbst die gelb-rote Karte gegen Michael Herud (78.) weg und sorgte mit dem Siegtreffer durch Markus Kraft (89.) für das nächste überraschnde Ergebnis. Reinhard Kirch bilanzierte: "Der Sieg geht in Ordnung, die FSG hat eine sehr schwache Vorstellung gezeigt. Die Einstellung hat nicht gestimmt."

23. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - SV Großseelheim 1:0

Aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse suchten beide Mannschaften ihr Heil in langen Bällen, so dass die rund 100 Zuschauer nur selten in den genuss von flüssigen Kombinationen kamen. Packende Strafraumszenen waren in Niederweimar ebenfalls Mangelware. Ab der 65. Minute musste Großseelheim mit zehn Mann spielen, weil Rene Engel seinen Gegenspieler umtrat und von Schiedsrichter Reuter die Rote Karte sah. Doch zehn Minuten später wurde auch die Platzherren dezimiert. Benjamin Rumpf sah nach wiederholtem Foul Gelb/Rot. Eine Standardsituation führte in der 85. Minute zum Tor des Tages. Hergen Ritterpusch schlug einen Freistoß auf Michael Herud, der zu 1:0 einköpfte: "Es war ein glücklicher, aber auch sehr wichtiger Sieg" resümierte Lothar Potthoff, Vorsitzender des TSV Niederweimar erleichtert.

22. Spieltag: VfL Biedenkopf - SG Niederweimar-Haddamshausen 1:0

In einem mäßigen Spiel feierte der VfL gegen den Mitaufsteiger einen glücklichen, aber verdienten Heimsieg. Beide Teams versuchten das Spiel aus einer sicheren Abwehr heraus aufzubauen. Biedenkopf boten sich die ersten beiden Torchancen. Tristan Seipp konnte aber SG-Keeper Dennis Katz nicht überraschen (13.). Danilo Stubenrauch verfehlte mit einem Schuss vom Fünf-Meter-Eck sein Ziel (14.). Zweifelhaft waren die beiden folgenden Abseitsentscheidungen. Zunächst wurde der per Steilpass bediente Gästestürmer Robert Socol zurück gepfiffen, kurz darauf ein Treffer von Dennis Rakowski nicht anerkannt (36.). Die größte Gästechanc e der ersten Halbzeit vereitelte VfL-Tormann Ali El Issa: Er war gegen den steil geschickten Marcel Schäfer auf der Hut (40.). Auch nach der Pause war keine wesentliche Steigerung des Niveaus erkennbar. Ein Schuss von Rakowski (53.) und eine 35-Meter-Bogenlampe Schäfers, die beide knapp am Tor vorbeistrichen, waren lange die einzigen Aufreger. Niederweimar eröffnte dann die heiße Schlussphase mit zwei guten Möglichkeiten.Beim schönsten VfL-Angriff über Ali Talu und Lukas Cegledi brachte Seipp den Kopf nicht ans Leder (87.). In der vorletzten Minute flankte Sascha Kreilig einen Befreiungsschlag der Gäste direkt in den Strafraum, diesmal war Seipp per Köpfchen zur Stelle und nickte zum Siegtreffer ein.

21. Spieltag: SG Niederweimar-Haddamshausen - Türk Gücü Breidenbach 2:1

Das Match begann für die Gäste verheißungsvoll: Sevki Emül nutzte einen Schnitzer von SG-Keeper Dennis Katz zum frühen 0:1 (4.). Türk Gücü blieb mit seinen schnellen Stürmern gefährlich, Robert Socol vergab die größte Ausgleichschance der ersten Halbzeit (35.). Auch nach der Pause hatte Breidenbach das Spiel zunächst sicher im Griff. Dies änderte sich mit dem überraschenden 1:1 (63.): Spielertrainer Denis Müller kam aus elf Metern frei zum Schuss. Nun drängten die Gastgeber auf den Sieg. Marcel Schäfer zirkelte den Ball vom Strafraumeck zum 2:1 ins lange Eck (71.) und weckte damit wiederum die Türken, die ihren tragischen Helden in Serdal Ergin hatten. Der wurde zunächst elfmeterreif gefoult, was Referee Marcel Kalb ignorierte. Zwei Minuten später streifte ein Freistoß Ergins den Pfosten und zwei Minuten vor Schluss semmelte er den Ball aus sechs Metern über das Tor. Ibrahim Celik sah nach einem Frustfoul an Michael Herud die Rote Karte (90.)

20. Spieltag: VfB Holzhausen - SG Niederweimar-Haddamshausen 0:4

Die Gäste waren kampfstärker und frischer und hatten Holzhausen jederzeit im Griff: Nach einem unerlaubten Rückpass eines Holzhäusers auf seinen Keeper Stephan Vogler erhielt die SG im Strafraum einen indirekten Freistoß zugesprochen. Der abgefälschte Ball landete vor den Füßen von Robin Schädler, der zum 0:1 vollstreckte. In der 37. Minute wurde Schädler von der VfB-Abwehr an der Strafraumgrenze alleine gelassen und schoss flach zum 0:2 ein. Nur drei Minuten später schloss Robert Socol einen Konter zum 0:3 ab. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Niederweimar-Haddamshausen den Vorsprung. Der VfB, dessen etatmäßige Stürmer Janssen (1.) und Beck (59.) verletzt ausgewechselt weden mussten, konnte sich keine Torchance erspielen. Salih Ipek staubte nach einem Freistoß zum 0:4-Endstand ab (80.)

MNZ, Februar 2013 Vorschau auf die Kreisoberliga-Rückrunde

Die SG Niederweimar/ Haddamshausen (16./12) steht auf dem vorletzten Tabellenplatz. "Dass wir ganz schlecht aus den Startlöchern gekommen sind, lag auch daran, dass wir in der Aufstiegsrelegation waren und danach wenig Zeit hatten, uns für die neue Saison vorzubereiten", erklärt Spielertrainer Dennis Müller. Erst in den letzten beiden Spielen hat der Aufsteiger mit dem 3:1-Sieg gegen Fronhausen und dem 4:1-Erfolg in Eckelshausen ein Fünkchen Hoffnung aufkeimen lassen, dass der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze noch zu schaffen ist. "Wir haben im Sommer keine Verstärkungen hinzubekommen. Viele meiner Akteure kannten die Leistungsstärke der Kreisoberliga nicht", so Müller. Auch der Spielplan für die kommenden Begegnungen lässt zunächst nicht Gutes ahnen. Zunächst geht es zum Tabellenzweiten Südkreis, danach ist die Mannschaft erst mal wieder spielfrei. "Das ist schon unglücklich", weiß Müller, für den der März der entscheidende Monat mit Spielen in Wehrda, zuhause gegen Erksdorf, in Holzhausen, gegen Türk Breidenbach und Biedenkopf ist. Wenigstens Müllers Verletztenliste hat sich gelichtet. Zudem hat sich die SG mit Salih Ipek vom VfB Wetter Verstärkung für das zentrale Mittelfeld besorgt. "Unser Ziel ist weiterhin der Klassenerhalt. Dafür müssen wir noch enger zusammenrücken. Darauf ist unsere ganze Konzentration gerichtet", verspricht Müller.

19. Spieltag: FV Wehrda - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 0:4 (0:2)

18. Spieltag: SV Eckelshausen - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 1:4 (0:2)

Eckelshausen war in der Anfangsphase spielbestimmend und in der 14. Minute dem Führungstreffer ganznah, als Mario Guida die Querlatte des Gästetors traf. Mit einem Sonntagsschuss in den Torwinkel (28.) schockte Patrick Greif die Platzherren, die nach dem Rückstand wie gelähmt auftraten. Robert Socol nutzte die Eckelshäuser Lethargie, marschierte von der Mittellinie aus durch den SVE-Abwehrverbund und schloss sein Solo mit einem Schuss zum 0:2 (35.) ab. Auch in der zweiten Halbzeit war von einem Aufbäumen der Gastgeber zunächst nur wenig zu sehen. Erst nachdem sich Okan Özdemir ein Herz gefasst und mit einem 20-Meter-Schuss den Anschlusstreffer erzielt hatte (59.), nahm seine Mannschaft das Heft wieder in die Hand. Eckelshausen erspielte sich nun auch Chancen en masse, nun aber merkte man, dass die ellmer-Elf ohne seine etatmäßigen Stürmer antreten Musste. Effektiver agierte der Tabellenvorletzte: Robin Schädler (75.) und Markus Kraft (90.) schlossen zwei blitzsaubere Konter erfolgreich ab.

17. Spieltag: SG Nieder­weimar/Haddamshausen - SG Fronhausen 3:1 (2:0)

Endlich luft es auch einmal für die SG Niederweimar/Haddamshausen nach Maß. Pressewart Martin Hille sagte: "Die mannschaft hat sich besser verkauft als sonst und die Defensivtaktik mit Mike Kaletsch als einziger Spitze und Patrick Greif als Ballschlepper ist aufgegangen". Das Prädikat "Spieler des Tages" vergab Hille allerdings an Robert Socol: "Er spielt eigentlich in der Abwehr, hat diesmal aber mit extrem viel Laufarbeit im defensiven Mittelfeld die Löcher gestopft und außerdem zwei Treffer erzielt". Das Patrick Greif (73.) sowohl im ersten Versuch als auch im Nachschuss mit einem Foulelfmeter an Fronhausens Keeper Robin Lorch scheiterte, fiel nicht negativ ins Gewicht: Die Treffer von Greif (41.) und Socol (43. und 87.) genügten: Die Gäste verkürzten durch Joel Gerhard (64.) zwischendurch auf 1:2.

16. Spieltag: SG Nieder­weimar/Haddamshausen - SV Bauerbach 1:2 (1:0)

15. Spieltag: SG Eder - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 0:0

Die Hausherren waren klar überlegen, Thomas Aquino verpasste ein frühes Führungstor (11.). Der starke Schlussmann Dennis Katz verhinderte einen Rückstand der Gäste, als er in der 31. Minute glänzend gegen Thomas Aquino parierte und auch den Nachschuss Marius Webers abwehrte. Die erste Großchance für Niederweimar-Haddamshausen hatte Robin Schädler, der den Ball an die Latte setzte (36.). Auf der Gegenseite verfehlten Mirko Hesse (44.) und Weber (45.) das Tor knapp. In der zweiten Halbzeit kam Niederweimar etwas besser ins Spiel, aber die Offensive der SG Eder ließ nicht locker und kam zu unzähligen guten Chancen, jedoch fehlte das Quäntchen Glück im Abschluss.

14. Spieltag: SG Nieder­weimar/Haddamshausen - FV Wallau 0:3 (0:2)

Von Beginn an erspielten sich die Gäste in Haddamshausen mehr Chancen. Folgerichtig gingen sie auch in der 28. Minute mit 1:0 in Führung. Ein Kopfball sprang Markus Reiber direkt vor die Füße. Der wallauer sagte danke und netzte ein. Als der ansonsten faire SG-Routinier Mario Lefebre in der 38. Minute zu hart zur Sache ging, sah er von Schiedsrichter Daniel Klingelhöfer die Rote Karte. Die so entstandene Abwehrlücke nutzte Wallaus Kadrush Rreba kurz vor der Pause zu vorentscheidenden 2:0. Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Gastgeber mit zehn Mann den Anschluss herzustellen, doch im Laufe des Spiels schwanden ihre Kräfte immer mehr. Eine Viertelstunde vor Schluss machte Björn Grunert dann mit dem 3:0 alles klar. Der FV-Spielertrainer trat das Leder nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus ins obere Toreck. "Die Wallauer haben klüger gespielt und ihnen sind auch weniger Fehlpässe unterlaufen als uns, daher geht der Sieg voll in Ordnung", merkte SG-Sprecher Martin Hille an.

13. Spieltag: SV Beltershausen - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 2:1 (1:0)

Im Duell der Kellerkinder war bei beiden Teams die Nervosität deutlich zu spüren: Die erste Chance hatte SG-Akteur Patrick Greif, der aus spitzem Winkel scheiterte, nachdem er zuvor schon Beltershausens Schlussmann Jan Christopher Rauch umkurvt hatte (15.). Auf der Gegenseite drosch Andre Traut das Leder nach einem sehenswerten Solo aus rund acht Metern knapp neben das Tor der Gäste (21.). Kevin Willow schloss eine der wenigen Offensivaktionen zur Beltershäuser Führung ab (43.). Die zweite Hälfte begannen die Hausherren schwungvoll und hatten binnen 120 Sekunden zweimal die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Zunächst scheiterte Willow am Pfosten (47.), ehe SG-Schlussmann Dennis Katz einen Schuss von Nathanael Rauch mit einem Klasse-Reflex um den Pfosten lenkte (48.). In der Folgezeit fanden die Gäste aber besser in die Partie, glichen durch Benjamin Rumpf aus (62.) und hätten sogar in Führung gehen können, doch köpfte ein Stürmer frei stehend vorbei. Die hausherren zeigten sich kaltschnäutziger: Patrick Traut vollstreckte im Anschluss an einen Freistoß per Kopf zum 2:1 (77.). Als Benjamin Rumpf (80.) mit Gelb/Rot vom Feld musste, konnte die SGNW Beltershausen nicht mehr gefährden.

12. Spieltag: - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 1:1 (0:1)

11. Spieltag: TSV Röddenau - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 1:1 (0:1)

Das deutliche Röddenau­er Chancenplus nach der Pause hätte locker für einen Sieg rei­chen können. Vor dem Wech­sel begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe. Nach einer Viertelstunde setz­te Gäsleakteur Manuel Ferber den Ball per Freistoß in den­ Röddenauer Giebel. Chancen von Naumann, Richard und Schäfer blieben auf der Gegen­seite ungenutzt. Der Gast ver­kaufte sich in dieser Phase nicht wie ein Abstiegskandi­dat. Nach der Pause war gera­de eine Minute gespielt, als Vladimir Richert einen Pass von Manuel Neuschäfer auf­nahm und zum Ausgleich voll­endete. Was folgte war ein Sturmlauf der Platzherren. Es wurde Druck aufgebaut und auch die Chancen vermehrten sich. Dabei zeichnete sich Gäs­tetorwart Dennis Katz immer wieder gegen Grebe (49., 62.), Neuschäfer (75.), Naumann (84.) und Dehnert (86.) aus. Es blieb beim letztlich glückli­chen Remis für den Gast in ei­ner fairen Partie.

10. Spieltag: SG Niedexweimai/Haddams hausen - TSV Kirchhain 2:2 (0:1)

In einer über die gesamte Spielzeit von beiden Mann­schaften überaus fair geführ­ten Partie auf dem Haddams­häuser Rasenplatz kam Schiedsrichter Hassan el Issa mit einer einzigen gelben Kar­te aus. Das Match war sowohl nach Spielanteilen als auch Torchancen ausgeglichen, so dass der 0:2-Rückstand für die Gastgeber bitter war. Philipp Bromm hatte Kirchhain bereits nach zwölf Minuten mit einem Fernschuss in Führung ge­bracht, Rafael Gorniok ließ sich nach der Pause die Chance zum 0:2 nicht nehmen, als er im Fünfmeterraum der SG zu Schuss kam (56.): Der Aufstei­ger, steckte aber nie auf und wurde durch zwei späte Tore belohnt. In der 84. Minute spritzte Marcel Schäfer in- ei­nen Kirchhainer Fehlpass und schloss zum Anschlusstor ab. Die Nachspielzeit lief schon, als ein Pass von SG-Spielertrai­ner Denis Müller den Scheitel von Michael Herud fand, der zum Ausgleich einköpfte.

9. Spieltag: SV Großseelheim - SG Niederweimar/Haddamshausen 3:1(1:0)

"Hochachtung vor unserem Trainer, wie er trotz der Verletzungsmisere immer wieder Verletzungsmisere schlagkräftige Truppe aufstellt, die dann auch noch guten Fußball zeigt", zollte Großseelheims Pressesprecher Karl-Heinz Klingelhöfer Carsten Schneider Respekt. Jan Gade hatte bereits nach vier Minuten die erste Chance für den SVG. Danach machte es Brian Davis besser und traf mit einem wunderbaren Drehschuss zum 1:0 (l0.). Die Gäste kamen erst in der 35. Minute erstmals gefährlich vor den Kasten. Marcel Schäfer wurde schön freigespielt, doch der Had- damshäuser traf aus acht Metern den Ball nicht richtig. Im Gegenzug hätte Gade erhöhen können, doch sein 16-Meter- Hammer strich über den Kasten von Dennis Katz. Der Auftakt zur zweiten Halbzeit hätte kaum turbulenter sein können: Zuerst scheiterte Großseelheims Dennis Bendix (46.) aus zwei Metern an Namensvetter Katz, der goldrichtig stand. Eine Minute später traf Philipp Hofmann nur den Pfosten. Den Abpraller nahmen die Gäste auf und trieben das Leder nach vorne, wo Manuel Ferber stand und sich ein Herz fasste. Sein Hammer aus 16 Metern schlug im Winkel zum 1:1 (48.) ein. Wiederum eine Minute später wurde Davis im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Malte Brass zur erneuten Führung der Heimelf. Derselbe Spieler erhöhte per Kopf auf 3:1 (52.), nachdem ihm Davis einen Freistoß perfekt serviert hatte. Danach blieben die Hausherren spielbestimmend, doch weitere Tormöglichkeiten wurden nicht mehr genutzt.

8. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - VfB Holzhausen 4:6 (0:3):

Die Abwehr der Heimelf befand sich in der ersten Hälfte im Tiefschlaf. Die Gäste vom Hünstein nutzten dies konse­quent und hatten sich bis zur Halbzeitpause den Weg zum Auswärtssieg mit drei Toren bereits geebnet. Der vom FSV Buchenau zum VfB zurück ge­kehrte Nicolei Wege (13., 18.) und Rene Beck (33.) waren er­folgreich. SG-Spielertrainer Dennis Müller konnte zwar kurz nach der Pause verkürzen (48.), doch der überragende Nicolei Wege netzte bald darauf auf der Ge­genseite zum dritten Mal ein (55,). Marcel Schäfer gelang di­rekt im Gegenzug der erneute der Anschlüsstreffer (56:). Aber die Hinterländer hatten wieder eine Antwort - und zwar in Per­son von Nicolei Wege, der den Aufsteiger praktisch im Allein­gang abschoss (78.). Fabian Kamm machte das halbe Dut­zend Holzhäuser Treffer voll (83.). Seyduo Traore (80.) und Boris Simon (86.) vollendeteh das muntere Scheiben­schießen und gestalteten da­mit das Ergebnis für die Platz­herren ein wenig freundlicher.

7. Spieltag: TSV Erksdorf - SG Nieder­weimar/Haddamshansen 6:1 (3:0):

„Wir haben endlich ein­mal richtig Fußball gespielt und Gas gegeben", freute sich Heiko Trier über eine famose Leistung der Platzherren, „al­lerdings haben uns die Gäste das Toreschießen auch leicht gemacht", relativierte Erks­dorfs sportlicher Leiter. Stef­fen Sommer eröffnete das Schützenfest mit einem Frei­stoßtor aus 22 Metern. Andrei Moldovan entschied danach die Partie fast 'im Alleingang. Bei seinen drei Toren in der 34., 39. und 47. Minute zeigte er sei­ne ganze Qualität als Strafraumstürmer. Andrzej Fydrych versenkte zunächst den Ball mit dem Außenrist im Winkel (52.) und machte per Kopfball nach Ecke das halbe Dutzend Erksdorfer Tore voll (66.). Der eingewechselte Alexander Marczoch erzielte vier Minu­ten vor Schluss den Ehrentref­fer der Gäste.

6. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - FV Wehrda 6:2 (2:2):

Aufsteiger SG Niederweimar/Haddamshausen hat es geschafft. Gegen den FV Wehrda holte der Aufsteiger endlich seine ersten Kreisoberliga-Punkte. Spielausschussmitglied Uwe Greif sagte nach dem bereits am Sonntag angekündigten Sieg: „Der Erfolg ist absolut verdient, wenn auch zu hoch ausgefallen. Aber im Unterschied zum Spiel gegen Bie- denkopf hat die Mannschaft ihre Chancen nicht liegen gelassen, sondern genutzt." Bevor das bisherige Tabel- lenschlusslicht jubeln durfte, hatte es allerdings zunächst den nächsten Rückschlag zu verkraften. „Aus unsere Sicht fing das Spiel schlecht an, denn Wehrda wirkte wacher und ging mit 2:0 in Führung", sagte Greif. Nach und nach be- kam Niederweimar/Haddamshausen das Spiel aber in den Griff und glich zwischen der 23. und 26. Minute innerhalb we- niger Minuten aus. Nach dem Seitenwechsel übten die Gastgeber Druck aus, und, je länger die Begegnung dauerte, desto sicherer waren sich die Anhänger der Heimelf, das diese 90 Minuten ein gutes Ende nehmen würde. Die dafür nötigen vier Treffer fielen in der Schlussviertelstunde.

5. Spieltag: SG Niederweimar/Had- damshausen - VfL Biedenkopf 0:2 (0:1):

Die Gastgeber drängten in der Anfangsphase mit Macht auf die Führung. Die wäre Manuel Ferber (6.) auch beinahe gelungen, doch Schiedsrichterin Johanna Ochs entschied auf Abseits. SG-Pressewart Martin Hille meinte: „Wer weiß, wie die Partie mit dem 1:0 im Rücken verlaufen wäre." Doch je länger die Begegnung dauerte, desto stärker wurde klar, dass Niederweimar/Haddamshausen weiter auf den ersten Punktgewinn warten muss. Sascha Krellig (20.) brachte Biedenkopf in Führung, und die Gäste gingen in einer weitgehend ausgeglichenen Partie ihrem ersten Auswärtssieg entgegen. Tristan Seipp (89.) erhöhte auf Pass von Dennis Rakowski während der Schlussphase auf 2:0. Martin Hille resümierte nachdem Abpfiff: „Unsere Verteidigung stand sicherer als in den bisherigen Spielen, aber verletzungsbedingt befindet sich die Mannschaft insgesamt noch nicht auf Kreisoberliga-Niveau. Gegen Biedenkopf hat- ten wir uns eigentlich nichts ausgerechnet." Am Freitag im Heimspiel gegen Wehrda soll der erste Punktgewinn aller- dings gelingen.

4. Spieltag: Türk Gücü Breidenbach - SG Niederweimar/Haddamshausen 2:1(0:1):

In der ersten Halbzeit hatten beide Teams jeweils eine gute Torchance. Während Ibrahim Celik, allein aufs Gästetor zueilend, den Ball knapp vorbei setzte (10.), saß der 20- Meter-Schuss des Niederweimarers Nils Schwarz auch, weil er abgefälscht wurde (20.). Nach dem Seitenwechsel berannten die Platzherren den Kasten der konditionell abbauenden Gäste pausenlos, konnten aber bis zur 93. Minute keine ihrer vielen Möglichkeiten nutzen. Dann aber köpfte Salahettin Taskiran von der Grundlinie zurück in den 16-er und Einer Yildirim drosch den Ball volley zum 1:1 ins Netz. Türk Gücü eroberte direkt nach dem Anstoß den Ball, Sedat Varlibas schickte Celik steil Richtung Eckfahne, der spielte blind zurück auf den Elfemeterpunkt und Yildirims satte Direktabnahme schlug zwischen den Fäusten von SG-Keeper Katz hindurch zum 2:1 ein (90.+4).

3. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - FSG Südkreis 1:4 (1:1):

300 Zuschauer verfolgten dieses an Torchancen reiche Süd-Duell. Die Gäste erwiesen sich als das fußballerisch bessere Team, ließen aber viele Torgelegenheiten liegen. Dem Torerfolg im Wege war nicht zuletzt Keeper Dennis Katz. Die ersten Torgelegenheiten spielte sich Aufsteiger Nieder- weimar/Haddamshausen heraus. Nach einem Eckstoß durch Mario Lefebre köpfte Manuel Ferber (19.) den Ball zur Führung ins Netz. Auf der Gegenseite bemühten sich Lukas Wenz (13. und 24.) sowie Routinier Hansi Laus (Latte) lange Zeit vergeblich um den Ausgleich, obwohl ihre Elf das Spiel bestimmte. Kurz vor der Pause war Lukas Wenz (41.) nach einer Flanke von Marc Prenzer dann doch zur Stelle. Nach der Pause drängten die Gastgeber auf die erneute Führung. Marcel Schäfer (52.) und Manuel Ferber (60.) setzten den Ball aber knapp neben das Tor. Kurz darauf ging die FSG Südkreis in Führung: Nicolas Combe (61.) hob den Ball über Keeper Katz ins Tor. Nachdem Benjamin Rumpf (Niederweimar/Haddamshausen, 67.) wegen wiederholten Foulspiels im Strafraum die Gelb-Rote Karte gesehen und Sven Eidam (67.) den fälligen Foulelfmeter zum 3:1 verwandelt hatte, war die Entscheidung gefallen. Jordan Gries (83:), abermals per Foulelfmeter, erhöhte schließlich noch auf 4:1.

2. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - SV Eckelshausen 1:3 (1:1):

Der Aufsteiger zeigte auch ohne seinen verletzten Spielertrainer Dennis Müller eine klare Formsteigerung, war dem Eckelshäuser Sturm und Drang aber nicht gewachsen. Allerdings haderten die Gastgeber mit Schiedsrichter Karaca' (Bergshausen). Allen drei Toren der Gäste seien Fehlentscheidungen voraus gegangen. Robin Schädler nutzte gleich die erste Torgelegenheit der Platzherren' zum 1:0 (28.). Doch in der 39. Minute glich Fatih Özdemir per Freistoß aus. Yasin Koyunlu stocherte den Ball zur Eckelshäuser Führung über die Linie (80.) und Özdemir sorgte in dem hart geführten Match mit seinem zweiten Freistoßhammer für die Entscheidung (81.)

1. Spieltag: SG Fronhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 4:0 (3:0):

Der Gastgeber war von Anfang an die dominierende Mannschaft und ging bereits in der achten Minute in Führung. Maxi Koch überwand aus dem Gewühl den Schlussmann der Gäste. Elf Minuten später legte Waldemar Perlefein nach schö- ner Vorarbeit von Michel Kleemann den zweiten Treffer nach, ehe der agile Koch mit einem strammen Flachschuss aus rund elf Metern für die frühzeitige Entscheidung sorg- te (31.). Nach dem Seitenwech- sel schaltete der Gastgeber mehrere Gänge zurück, woraus die harmlosen Kombinierten aber kein Kapital zu schlagen wussten. Zehn Minuten vor Schluss sorgte Eugen Maschke für den 4:0-Schlusspunkt in einem fair geführten Match.

OP, Juli 2012, Spielertrainer Müller setzt auf den Zusammenhalt

Fußball, Kreisoberliga Nord: Klassenerhalt ist oberstes Ziel des Aufsteigers Niederweimar/Haddamshausen

Der Betriebsunfall ist re­pariert. Ein Jahr nach dem Abstieg kehrt die SG Nie­derweimar/ Haddamshau­sen über die Relegations­runde zurück in die Kreis­oberliga Nord.

von Lothar Reeber

Niederweimar. Die Pflicht lau­tet für den neuen Spielertrai­ner Denis Müller Platz 13, die Kür ist von vielen Faktoren ab­hängig. Vor allem davon, wie sich die in der A-Liga vor allem in der Rückrunde überzeugen­de Mannschaft in der höheren Klasse zurechtfindet. Aber auch, ob erfahrene Kräfte wie Dennis Katz, Manuel Ferber, Boris Si­mon, Yannik Kuhl, Nils Schwarz, Markus Kraft und Marcel Schä­fer die ihnen zugedachten Füh­rungsrollen erfüllen. Und nicht zuletzt davon, dass ein guter Start trotz schweren Auftaktpro­gramms gelingt.

Steht die Abwehr ähnlich sta­bil wie in der A-Liga und schlägt ein Teil der' Neuzugänge ein, wird der Klassenerhalt gelin­gen. Als Vorteil dürfte sich der komplette Kader der Aufstiegs­saison entpuppen, der fast un­verändert in die Kreisoberliga geht. Dazu hat Müller durch die Neuzugänge Alternativen auf der Bank, die den Konkurrenzkampf im Team hoch halten.

An der in der Aufstiegssaison von seinen Vorgängern Jens und Christian Heu­bel eingeführten Viererkette mit Yannik Kuhl, Co-Trainer Boris Simon, Markus Kraft und Mario Lefebre will der ehemalige Hes­senliga-Spieler festhalten. Da­hinter steht mit Dennis Katz ein Torhüter, der.mit dem VfB Mar­burg in der Hessenliga spielte und der ein sicherer Rückhalt ist. Müller selbst, ehemaliger Torjäger beim VfB, spielt beim Aufsteiger im zentralen Mittel­feld, um die gut besetzte Offen­sive mit Manuel Ferber, Benja­min Rumpf und Patrick Greif einzusetzen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Seifo Yalak, der sich zum 30. Juni formell bei der SG abge­meldet hat. Von den ,neun Zugängen räumt der Spielertrainer den Eigengewächsen Niklas Kan­ning und Robin Schädler sowie dem vom A-Ligisten SV Mar­dorf gekommenen Stürmer Say­du Traore die besten Chancen auf einen Stammplatz ein. „Die Zusammenarbeit mit den Spie­lern ist hervorragend", stellt Müller fest. „Wenn wir es schaf­fen, zusammen an einem Strang zu ziehen - wovon ich ausgehe - werden wir den angestrebten Klassenerhalt schaffen", so der 32-jährige Coach, für den der SV Bauerbach und der SV Groß­seelheim die Aufstiegsfävoriten sind.

Neuzugänge: Mike Kaletsch (MittetfeId/TSV Elnhausen), Saydu Traore (Stürmer/SV Mar­dorf), Tim Speier (Stürmer/SV Staufenberg), Ni­klas Kanning, Robin Schädler, Andre Weiers­häuser, Alexander Bickard, Philipp und Peter Laucht (alle eigene Jugend);

Abgänge: Jason und Jordan Gries (beide FSG Südkreis), Nico Müller (FC Oberwalgern).

Auftaktprogramm: SG Fronhausen (A), SV Eckelshausen (H), FSG Südkreis (A).

OP, Mai 2012 "Betriebsunfall" umgehend ausgebügelt

In der vorletzten Saison stieg die SG Niederweimar/Haddamshausen über die Relegation aus der Kreisoberliga ab. Jetzt kehrte sie über die Relegation wieder dorthin zurück.

Niederweimar. „Wir hatten eine ,Seuchenrunde‘ mit extremem Verletzungspech“, stellt Jens Heubel vom Brüder-Trainergespann Jens und Christian Heubel rückblickend auf die Abstiegs-Saison 2010/2011 fest. Nach nur einem Jahr in der A-Liga Marburg konnte dieser „Betriebsunfall“ aber schnell wieder repariert werden.

„Vor der Runde haben wir mit unserer ersten und zweiten Mannschaft die Viererkette eingeführt“, merkt Jens Heubel an, räumt aber ein: „Es gibt noch Probleme. Die Abstimmung muss noch verbessert werden“.

Am Wiederaufstieg hatten die Neuzugänge einen wesentlichen Anteil. Vom VfB Marburg kamen vor der neuen Saison Torhüter Dennis Katz, Denis Müller und Robert Socol, dazu wurde Boris Simon reaktiviert. In der Winterpause stießen noch Mario Lefebre (Bad Endbach/Günterod) sowie von Fortuna Ebsdorfergrund Benni Rumpf und Patrick Greif hinzu.

Dazu hätten die Vorstände beider Vereine ruhig und sachlich gearbeitet, unterstreicht Jens Heubel. „Wir standen von Anfang an unter Strom, von daher war die Saison anstrengend und nervenaufreibend. Wir durften uns nur wenige Ausrutscher erlauben“, merkt Jens Heubel angesichts des spannenden Dreikampfs mit Cappel und Cölbe an. Gegen den FV Cölbe wurde gleich zweimal verloren. Daher wurde für ihn „die stärkste Mannschaft nur Dritter“.

Zwei Merkmale hebt der 42-Jährige Studienrat, der am Gymnasium der Landeskirche Kurhessen Deutsch, Geschichte, Politik und Wirtschaft unterrichtet, besonders hervor. Erstens: Abgerechnet wird zum Schluss. „Das hat sich in unserem letzten Spiel beim TSV Wohratal gezeigt, als Seifo Yalak neun Minuten vor Schluss den Siegtreffer erzielte und wir uns den zweiten Platz und damit die Relegation gesichert haben“.

Zweitens: Eine einzige Aktion kann eine Saison entscheiden. „Die Cappeler hätten durch ihr Eigentor in der Nachspielzeit fast die Meisterschaft verspielt“. Dazu wurden die Gegner immer abwechselnd von Jens und Christian Heubel beobachtet. „Und wenn uns das nur einen kleinen Vorteil bringt, dann hat sich das schon gelohnt“, unterstreicht Jens Heubel.

Die Mannschaft habe immer wieder große ‚Schwankungen gehabt und Rückschläge wegstecken müssen. Eigentlich seien es nur drei Spieler, die konstant ihre Leistungen gebracht hätten: Dennis Katz, Yannik Kuhl und Nils Schwarz. Der große Hoffnungsträger Denis Müller zeigte sich verletzungsanfällig, war nicht fit und konnte fast jedes Spiel nur mit Schmerzmitteln durchstehen, biss aber auf die Zähne. Zudem habe der ehemalige VfB-Torjäger nicht in der Sturmspitze sondern zentral im Mittelfeld gespielt, um die sehr gut besetzte Offensive einzusetzen.

Die Mannschaft, so Heubel weiter, habe aber auch ausgezeichnet, dass sie sich auf wichtige Spiele besonders konzentrieren konnte. So habe sich die intensive Vorbereitung auf das letzte Saisonspiel in Wohratal und das letzte Relegationsspiel bei Türk Gücü Breidenbach ausgezahlt.

In Denis Müller, der als Spielertrainer fungiert, hat der Verein bereits frühzeitig einen Nachfolger für das bisherige Trainergespann gefunden, in dem Jens Heubel aus familiären Gründen und Christian Heubel als neuer Dezernatsleiter im Regierungspräsidium Gießen aus zeitlichen Gründen ihre Tätigkeit beenden.

Als einziger Spieler aus dem Kader wird Nico Müller (FC Oberwalgern) den Verein verlassen, Neuzugänge sollen vor allem die Breite des Kaders verbessern.

von Kurt Arke

Aufstiegsrelegation 2011/2012 zur Kreisoberliga Nord

Abschlusstabelle Relegation zur Kreisoberliga Nord - SG und Türk aufgestiegen !

1. SG Niederweimar/Haddamshausen 3 3:1 6

2. Türk Gücü Breidenbach 3 3:3 4

3. TSV Bottendorf 3 2:4 4

4. TSV Gemünden 3 4:4 3

1. Spieltag - Dienstag, 29. Mal, 19 Uhr: TSV Gemünden - SG Niederweimar/Haddamshausen (Rasenplatz des TSV Kirchhain), Türk Gücü Breidenbach - TSV Bottendorf (in Wollmar).

2. Spieltag - Samstag, 2. Juni, 15.30 Uhr: TSV Gemünden - Türk Gücü Breidenbach, SG Niederweimar/Haddamshau­sen - TSV Bottendorf (in Niederweimar).

3. Spieltag - Dienstag, 5. Juni, 19 Uhr: TSV Bottendorf - TSV Gemünden, Türk Gücü Breidenbach - SG Niederwei­mar/Haddamshausen (in Wolzhausen).

MNZ, 5. Juni 2012, 3. Relegationsspieltag: Türk Gücü Breidenbach - SG 0:1 (0:0)

In der ersten Halbzeit legten beide Teams die Karten noch nicht auf den Tisch: Die unter Siegzwang stehenden Gäste agierten druckvoller, erspielten sich aber nur eine klare Torchnce: Der frei durchgebrochene Manuel Ferber schoss Türk-Gücü-Keeper Sezgin Tökez an (30.). Kurz zuvor hatte Breidenbachs Erkan Kurt das eigene Tor in Gefahr gebracht. Er erwischte seinen Keeper mit einem Rückpass auf dem falschen Fuss, dann aber auch den Ball noch rechtzeitig vor der Torlinie (19.). Die Platzherren kamen druckvoller aus der Pausenkabine, mussten aber zunächst noch eine Schrecksekunde überstehen, als sich Ferber durchtankte und nur knapp verzog (47.). Die türkischen Anhänger hatten den Torschrei auf den Lippen, als Bicen eine Flanke ans Lattenkreuz köpfte (51.) und Emre Yildirim einen Freistoß Zentimeter über den Querbalken jagte (56.). Die kalte Dusche folgte in der 61. Minute: Mario Lefebre bediente Denis Müller an der Strafraumgrenze, der um die eigene Achse wirbelte und den Ball flach zum 0:1 ins linke Ecke drosch. Nu war Türk Gücü gefordert. SG-Keeper Dennis Katz hielt nach einer Kopfballstafette die Führung fest (65.), Serdar Engin schoss knapp über das Gästetor. Als dann die Kunde vom Gemündener 2:0 die runde machte, fackelten die ersten Bengalos und Schiedsrichter Dutschmann unterbrach die Partie für enige Minuten. Denis Müller (71.) und robert Socol (73.) vergaben noch zwei gute Konterchancen, dann tat sich nicht mehr viel. Nach dem Match um so mehr. Mit Sektfontänen, Platzpatronengeballer und rasanten Buggy_Fahrten über den Hartplatz feierten beide Teams gemeinsam die Kreisoberliga-Rückkehr.

SG Niederweimar/Hadd.:Katz - Simon,Lefebre,Kuhl,Schwarz,Socol,Kraft, D. Müller,Yalak (88.Rumpf),Ferber,Schäfer

MNZ, 2. Juni 2012, 2. Relegationsspieltag: SG - TSV Bottendorf 0:1 (0:0)

Das Tor des Tages gelang Bottendorfs Tobias Ernst in der 55. Spielminute mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze ins linke untere Eck. Zuvor hatten sich beide Mannschaften weitgehend neutralisiert. Die Gäste zeigten jedoch bei bestem Fußballwetter die reifere Spielanlage und waren im ersten Durchgang optisch überlegen. Es sprangen jedoch nur Tormöglichkeiten durch Florian Kowalewski, dessen Freistoßhammer in der 24. Minute von Niederweimars Torwart Dennis Katz entschärft wurde, und Ralf Wenzel (31.) heraus. Für die SGNH hatte dagegen Manuel Ferber in der 31. und 36. Minute die Führung auf dem Fuß, doch beide Male scheiterte er freistehend am gut reagierenden TSV­Keeper Dennis Bock. Nach Tobias Ernsts Führungstreffer berannten die Gastgeber dann den Kasten der Bottendorfer, doch immer wieder zeigten sie sich im entscheidenden Moment nicht abgeklärt genug. So verpufften ein ums andere Mal gute Möglichkeiten. Der Kreisoberligavertreter stand sicher in der Abwehr und profitierte in den letzten 20 Spielminuten immer,wieder von den Räumen, die sich boten. Die größte Chance, um alles klar zu machen, hatte Andreas Thiele (86.), doch er vergab. In der Nachspielzeit wirkte SG-Keeper Katz sogar als Stürmer mit, doch sein Kopfball ging übers Gehäuse. Und als Seyfettin Yalaks Schuss in Minute 91 von Bock gehalten wurde, lagen sich die Gäste in den Armen.

SG Nlederweimar/Haddamshausen: Katz - Simon (65. Greif), Lefebre (79. Rumpf), Kuhl, Schwarz, Socol, Kraft, Dennis Müller, Yalak, Ferber, Schäfer.

Bottendorf: Bock - Lukas Mienik, Pakura, Glaßl, Schott, Wenzel (72. Nolte), Moritz Kowalewski, Christian Mienik (92. Michel), Thiele (88. Feyerabend), Ernst, Florian Kowalewski.

Schiedsrichter: 7öm Becker (Queckborn) - Zuschauer: 500 - Tore: 0:1 Tobias Ernst (55.).

OP, 29. Mai 2012, 1. Relegationsspieltag: TSV Gemünden - SG 0:2 (0:1)

In der ersten Hälfte kam kaum ein Ball auf dem holpri­gen Platz des TSV Kirchhain an. Erst eine Einzelaktion führ­te,zur Führung der SG: Marcel Schäfer zirkelt in der 43. Minu­te das Leder bei einer Ecke an den Innenpfosten, von dem es ins Netz sprang. Im direkten Gegenzug hätte Sebastian Kwiecien ausgleichen können, doch SG-Keeper Dennis Katz parierte. Erst nach der Pause kam mehr Schwung in die Par­tie. Gemündens Tomi Pilinger verfehlte per Kopf (63.). Als in der 68. Minute Eugen Neufeld nach grobem Foul an Markus Kraft mit Rot vom Platz gestellt wurde, gab es mehr Räume für die SGNH'. So konnte wiederum Schäfer nach herrlicher Hereingabe von Manuel Ferber zum 2:0 (76.) abschließen. Ge­münden gab nicht auf und kam noch durch Jens Trümner (80.) zu einer großen Chance. Zwei Minuten später wurde ein Tref­fer von Kwiecien wegen Abseits vom guten Schiedsrichter Fabi­an Bierau nicht anerkannt. ,Mehr Krampf als Kampf" war das SG-Fazit nach der Partie.

Gemünden: Seibert - Beifuß, E. Neufeld, Wiechens (54. Kot­scher), Bäcker, W. Justus, N. Neufeld (78. Trümner), A. Jus­tus, Kwiecien.

SG Niederweimar/Hadd: Katz - Simon, Greif (78. Lefeb­re), Kuhl (85. Rumpf), Schwarz, Socol, Kraft, Dennis Müller, Yalak, Ferber, Schäfer.

Schiedsrichter: Bierau (VfL Bie­denkopf. - Zuschauer: 300.

Saison 2011/2012 in der A-Liga-Marburg

30. Spieltag: TSV Wohratal - SG NiederweimarJHaddamshausen 1:2 (0:0):

In einer intensiven Partie fuhr die SGNH einen glückli­chen Erfolg ein. Die ohne fünf Stammspieler angetretene Heimelf musste den Rückstand durch Seifo Yallak verkraften (52.). In der 65. Minute war die Partie für sieben Minuten un­terbrochen, der Unparteiische biss auf die Zähne und leitete die Partie bis zum Ende. Mosta­fa Atai glich per Kopf aus (70.), doch Yallak sicherte den zwei­ten Rang für die Kombinierten endgültig (82.).

29. Spieltag: SV Bauerbach II - SG Niederweimar/Haddamshansen 1:1 (0:1):

Der SVB ging engagiert zu Werke, mit der zweiten Chance schoss Manuel Ferber den Fa­voriten in Front (36.). Nach dem Wechsel erhöhten' die Platzherren die Schlagzahl. In der 62. Minute scheiterte Mar­cel Schmidt mit einem Straf­stoß an Dennis Katz. In der Schlussphase war es ein offe­ner Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für die Heimelf. Nach einer Rechtsflanke köpf­te Rene Preis zum verdienten Ausgleich ein (88.).

28. Spieltag: SG Niederweimar/H. - RSV Roßdorf 3:1 (0:0):

Die Gäste schenkten die Partie nicht her, boten der Spielgemeinschaft einen harten Fight. Nach torlo­ser erster Hälfte brach Boris Si­mon den Bann mit einem 30-­Meter-Kracher in den Winkel (56.). Für die stets gefährlichen Gäste traf Rolf Schütze nur drei Minuten später. Aber die Platz­herren waren die bessere Mannschaft und fuhr den wich­tigen Dreier ein. Seifo Yalak (72.) und Marcel Schäfer (81.) sorgten für den Sieg. Letzter schoss noch einen Strafstoß an die Unterkante des Querbal­kens (85.).

27. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - TSV Elnhausen 5:1 (2:0):

Im Derby war der Fa­vorit die tonangebende Mann­schaft. Dabei mussten sich bis zur 42. Minute mit dem Jubel warten. Mario Lefebre war mit einem Distanzschuss erfolg­reich, Markus Kraft erhöhte mit dem Pausenpfiff (45.). Den­nis Müller (48.), Moritz Simon (66.) und ein Eigentor von Cle­mens Kraft (69.) sorgten für kla­re Verhältnisse. Hauke Otto war der Ehrentreffer vorbehal­ten (75.)

26. Spieltag: TSV Speckswinkel - SG Nie­derweimar/Haddamshausen 4:2 (4:1):

Speckswinkel bot eine starke Partie und stürzte den Primus verdient. Marcel Zink (7.) und Daniel Sommer (10.) sorgten für einen Blitzstart. Marcel Schäfer verkürzte durch einen strittigen Straf­stoß (11.). Martin Naumann (34.) und Jörg Müller (44.) dü­pierten die SG mit zwei weite­ren Treffern. Nach fünf Siegen am Stück büßte Niederwei­mar/Haddamshausen die Spit­ze wieder ein, Boris Simon be­trieb noch Ergebniskosmetik (89.).

25. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - TSV Amöneburg 2:1 (0:0):

Die Kombinierten aus Niederweimar und Haddams­hausen dominierten die erste Hälfte klar, konnten vier erst­klassige Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Nach dem Tausch war die Partie offener mit Chancen hüben wie drü­ben. Philipp Kindelbacher brachte den Außenseiter in Front (70.). Marcel Schäfer (73.) und Manuel Ferber (78.) schos­sen ihre Farben an die Spitze. Letzterer scheiterte bereits in der zweiten Minute mit einem Handelfmeter an Manuel Bie­cker.

24. Spieltag: VfL Dreihausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 0:1(0:1):

Seifo Yalak brachte die Gäste nach gut einer Viertelstunde in Führung. Dieser Treffer genügte, um der SG Niederweimar/Haddamshausen die gute Ausgangssituation im Kampf um den Aufstieg zu bewahren. Die Mannschaft übernahm bis zum Sonntag die Tabellenführung. Der Tabellenfünfte VfL Dreihausen verpasste mehrere Male den Ausglich. Die beiden besten Chancen nutzten Fabian Schmidt (75.) und Marcel Hopp (80.) nicht.

23. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - SV Mardorf 4:0 (2:0)

Auf schlechtem Untergrund hatten die Gastgeber das Ge schehen im Griff. Dabei plätscherte das Spiel meist vor sich hin, In den entscheidenden Momenten war der überragende Manuel Ferber zur Stelle. In der achten Minute eröffnete er seine Show mit dem 1:0 und erhöhte per Schlenzer in den Winkel (42.). Mit einem Strafstoß (59.) und aus dem Gewühl heraus (84.) machte Ferber seinen Viererpack perfekt. SVM- Spieler Aleksander Kräling sah die Ampelkarte (64.).

22. Spieltag: FSV Cappel - SG Niederweimar/Haddamshausen 0:1 (0:0):

21. Spieltag: FSV Sterzhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 1:1 (1:0):

In einer kampfbeton­ten und gutklassigen Begeg­nung sahen die Zuschauer auf beiden Seiten viele Möglich­keiten, doch die Ausbeute blieb überschaubar. Nach ei­nem Schuss von Vincenzo di Milo staubte Simon Pfeiffer be­reits in der sechsten Minute zur Sterzhäuser Führung ab. Die junge Schiedsrichterin Jen­nifer Petri (TuSpo Breitenstein) war der Partie eine gute Leite­rin. Manuel Ferber stelle das gerechte Remis sicher (80.).

20. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - SpVgg Hassen-Bellnhausen 4:1 (1:0):

19. Spieltag: SV Emsdorf - SG Niederweimar/Haddamshausen 0:2

Die Gäste taten sich weit schwerer als erwartet. Emsdorf hätte schon in der zweiten Minute in Führung gehen können, doch Hendrik Muller verpasste nach einer scharfe Hereingabe den Ball um einen Schritt. Die SGNH kam zwar erst in der 36. Minute zum ers ten Torschuss, hatte durch Goalgetter Manuel Färber aber sofort Erfolg. Paul Bulach, EX- Niederweimarer im SVE-Trkot hatte Pech, als er eine Minute vor der Pause den Ball per Drehschuss ans Lattenkreuz setzte. Emsdorf kämpfte auch nach dem Seitenwechsel um seine Chance, blieb aber erfolglos und musste in der 87. Minute noch ein zweites Gegentor hinnehmen. Denis Müllers 30-Meter-Freistoß trudelte unbehelligt von Freund und Feind ins SVE-Tor.

18. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - SSV Hatzbach 2:0 (1:0):

Die Zuschauer sahen eine Partie auf niedrigem Ni­veau. Die Führung für die Hausherren erzielte Robin Schädler, der nach einer Ecke per Kopf vollstreckte (li.). Kurz nach Wiederanpfiff er­höhte Dennis Müller mit ei­nem trockenen 18-Meter­Schuss auf 2:0 (50.). Die Gäste versuchten noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren, fanden aber nur selten eine Lü­cke in der dicht gestaffelten Hintermannschaft des Gastge­bers.

17. Spieltag: FV Cölbe - SG Niederwei­mar/Haddamshausen 2:0 (1:0):

In einem packenden Verfolger­duell hatte Daniel Neumann in der ersten Minute die Führung auf dem Fuß. Der FVC war ton­angebend, Victor Besel wuch­tete das Leder aus 25 Metern in die Maschen (15.). Die kombi­nierten Gäste kamen nach dem Wechsel stärker auf, ohne je­doch die Cölber Abwehr in Ver­legenheit zu bringen. Nach Vorarbeit von Neumann ent­schied Besel das Match (67.).

16. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshansen - FSV Schröck II 0:0:

Florian Eidam sichert den Schröckern einen verdienten Punkt. Die Gäste präsentierten sich spiel-, kampf- und lauf­stark. Chancen waren zu Hauf vorhanden. In der 80. Minute scheitere Robert Socol mit ei­nem Strafstoß an Eidam, den Nachschuss schoss der Ex-Mar­burger an den Pfosten.

15. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - TSV Wohratal 3:1

14. Spieltag: RSV Roßdorf - SG Niederwei­mar/H. 1:1 (1:1):

Der Rasen­sportverein ging die Schlager offensiv an. Einen strittigen Strafstoß verwandelte Alban Ademi (4.). Weitere gute Chancen zum Ausbau wurden leichtfertig vergeben. Nach 20 Minuten kam die SG ins Spiel, Seifo Ya­lak köpfte zum Ausgleich ein (25.). In einer verteilten zwei­ten Hälfte hatte die SG die bes­seren Möglichkeiten: Einen Pfostenschuss (47.) und Manu­el Ferber (60.) hätten das Blatt wenden können.

13. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - SV Bauerbach Il 6:1 (4:0):

Der Favorit legte be­reits in der ersten Hälfte den Grundstein zum Sieg. Nils Schwarz (7.), Manuel Ferber (28.), Markus Kraft (29.) und Robin Schädler (35.) sorgten für klare Verhältnisse. Jannis Euker markierte den Ehrentref­fer (63.), zuvor ermeckerte sich Kamerad Rene Preis den roten Karton (58.). Schädler (69.) und Ferber (73.) machten das Schüt­zenfest perfekt.

12. Spieltag: TSV Elnhausen - SG Niederweimar/Haddamshausen 3:2 (2:1):

Fabian Weber brachte den Außenseiter per Strafstoß in Führung (6.), Manuel Ferber egalisierte den Rückstand, (23.). In der chancenreichen Partie brachte Florian Zedlack (36.) die Heimelf abermals in Front. Die Gäste waren nach dem Tausch die klar bessere Mannschaft, Boris Simon mar­kierte den hochverdienten Aus­gleich (57.). Der Absteiger drückte und traf, aber zur un­glücklichen Niederlage ins ei­gene Netz (89.).

11. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - TSV Speckswin­kel 3:1 (2:0):

Die Kombinierten waren gegen nie aufsteckende Gäste klar am Drücker. Das Fehlen von Manuel Ferber kompensierte Jordan Gries (33., 55.) optimal: Seifo Yalak traf ebenfalls ins Schwarze (42.). Kurt Nittner verhinderte eine höhere Pleite, Martin Naumann sorgte mit einem Freistoß für Ergebniskosmetik.

10. Spieltag: TSV Amöneburg - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 3:4 (1:1):

Es sprach alles für ein 3:3, als Manuel Ferber aus abseits­verdächtiger Position noch den Auswärtssieg der SG perfekt machte (90.). Ferber hatte sei­ne Farben zwei Mal in Front ge­schossen (5., 50.), den 3:3-Aus­gleich erzielte Kamerad Denis Müller (73.). Für die Heimelf traf Stefan Schmidt im Dreier­pack (37., 60., 69.).

9. Spieltag: SG Niederwei­mar/Haddamshausen - Vfl Dreihausen 1:1 (0:0):

8. Spieltag: SV Mardorf - SG Niederwei­mar/Haddamshausen 0:2 (0:2):

Ein Eigentor ermöglichte die Führung der Gäste (15.). Auf der Gegenseite drosch Aleksan­der Kräling das Leder freiste­hend über das Tor (20.). Einen Freistoß von Andre Krähling entschärfte Dennis Katz mit den Fäusten, den anschließen­den Konter schloss der 18-jähri­ge Robin Schädler erfolgreich ab ,(25.). Nach dem Wechsel passierte gänzlich nicht mehr.

7. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - FSV Cappel 3:1

Die Ortsnachbarn liefer­ten sich in einer flotten Partie einen offenen Schlagabtausch, was die Kombinierten mit ei­nem Tor zu hoch für sich ent­schieden. Die Führung von Marcel Schäfer (24.) glich Cap­pel postwendend aus. Erkan Malakcioglu verwandelte ei­nen Strafstoß (25.). Besonders in der Schlussphase der Begeg­nung ging es hin und her. Schäfer brachte seine Farben in Front (78.). Als der Gast vom Köppel einige gute Chancen vergab, machte Robin Sched­ler den Sack zu (88.).

6. Spieltag: SG Niederweimar/Haddamshausen - FSV Sterzhausen 4:2 (2:0)

Der Tabellenzweite FSV Sterzhausen hat in der Fuß­ball-A-Liga Marburg die zweite Niederlage in Folge kassiert. Bei Kreisoberliga-Absteiger SG Niederweimar/Haddams­hausen unterlag der Aufsteiger am Mittwoch 2:4. Die Gäste verschliefen die Anfangsphase in Haddamshausen total. Manuel Ferber mit Kopfball nach Ecke (6.) und Nico Müller mit einem 20-Meter-Schuss (8.) sorgten für die frühe 2:0-Füh­rung der SG. Danach wurde Sterzhausen immer stärker, nutzte seine Chancen aber nicht. Seyfettin Yalak erwischte den FSV auch nach der Pause mit einem Kopfballtor eiskalt (48.). Shehi (52.) und Luca Alfano (61.) brachten die feld­überlegenen Gäste zwar noch einmal heran, doch Markus Krafts Freistoßtor zum 4:2 (65.) war letztlich die Entschei­dung. Beide Seiten hatten noch einen Pfostentreffer. Der FSV kämpfte bis zum Schluss, blieb aber glücklos.

5. Spieltag: SpVgg Hassen-/Bellnhausen - SG Niederweimar/Haddams­hausen 0:5 (0:3):

Die Spielver­einigung begann im Südkreis­-Derby gut, hatte auch das Chancenplus. Torben Peter hatte mit einem Pfosten-Kopf­ball (22.) Pech. Marcel Schäfer (32.), Manuel Ferber (38.) und wiederum Schäfer (42.) stellten die Weichen auf Sieg. Mit ei­nem Doppelschlag in der fai­ren Partie machten Nils Schwarz (55.) und Ferber (60.) den deutlichen Erfolg perfekt.

4. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - SV Emsdorf 7:1

3. Spieltag: SG Niederweimar/Had­damshausen - FV Cölbe 0:2 (0:1):

Im Topspiel erwischte der Gast den optimalen Start und ging bereits in der dritten Minute durch Florian Müller in Front. In der Folge vergab Cöl­be eine weitaus höhere Füh­rung zur Halbzeit. Nach dem Wechsel öffneten die Kombi­nierten aus Niederweimar und Haddamshausen mehr und mehr. Torchancen ergaben sich auch, doch Cölbe hielt die Null. Victor Besel machte den Sack zu (82.).

2: Spieltag: FSV Schröck II - SG Niederweimar/Haddamshausen 1:5 (1:4):

Der Kreisoberliga-Abstei­ger aus Niederweimar und Haddlamshausen spielte die Verbandsliga-Reserve in der ersten Hälfte an die Wand. Be­reits nach 180 Sekunden sorg­ten Robin Schädler (1.) und Marcel Schäfer (3.) für einen Auftakt nach Maß. Zwar fand Janas Semmer eine schnelle Antwort (5.), doch der überra­gende Schädler (13., 26.) mach­te zur Pause alles klar. Den Schlusspunkt markierte Mi­chael Herüd (52.).

1. Spieltag: SSV Hatzbach - SG Nieder­weimar/Haddamshausen 3:3 (2:1):

Im Duell Auf- gegen Ab­steiger sahen die Zuschauer ein torreiches und gerechtes Remis. Hatzbach war zunächst besser, Timo Lang (8.) erzielte das erste A-Liga-Tor. Robin Schädler ließ den Jubel ver­stummen (13.), Sebastian Be­cker (44.) sorgte für erneute die Heimführung. Das Spiel wog hin und her, Markus Kraft glich aus (68.). Im Gegenzug war Lang erneut zur Stelle (69.). Seifo Yalak sicherte den Kombinierten einen Punkt.

MNZ, August 2011, Kader der SG Niederweimar/Haddamshausen

Vereinsheim: Telefon: 06421178120.

Trainer: Christian Heubel, Jens Heubel.

Spieleraufgebot: Dennis Katz, Mike Wege, Jürgen Ritter, Patrick Wosnitza; Jason Gries, Frank Hauer, Johannes Herud, Michael Herud, David Kauffmann, Fabian Kauffmann, Yannik Kuhl, Marco Löwer, Stephan Schmidt, Boris Simon, Manuel Sordina, Ingo Vollmerhau­sen, Patrick Schell, Thorsten Schöck, Jürgen Schönleb, Robert Socol, Christoph Zander; Se­bastian Bingel, Manuel Ferber, Jordan Gries, Axel Gründemann, Waldemar Günther, Lucas Hetche, Mario Komso, Markus Kraft, Tim Lin­nemann, Alex Mar¢och, Roland Mietkiewi¢, Denis Müller, Nico Müller, Jürgen Müller­Schneider, Hergen Ritterpusch,Marcel Schäfer, Nils Schwarz, Julian Stenzel, Seifo Yalak.

Neuzugänge: Dennis Katz, Denis Müller, Robert Socol (alle VfB Marburg), Hergen Ritter­pusch, Aljoscha Schuchardt, Moritz Hintermeier (alle eigene Jugend) Lucas Hetche (VfL Weiden­hausen), Marco Löwer (SpVgg Frohnhausen), Alexander Maraoch MB Wetter), Christoph Zander (SpVgg Hassen-iBellnhausen), Jürgen Schönleb(SV Bauerbach).

Abstiegsrelegation 2010/2011 Kreisoberliga Nord

Saison 2010/2011 Kreisoberliga Nord

Trainer:

Christian Heubel, Jens Heubel.

Spieleraufgebot:

Björn Nützmann, Den­nis Gornert, Mike Wege; Rene Bienhaus, Da­vid Kauffmann, Fabian Kaüffmann, Jason Gries, Nermin Potokovic, Frank Hauer, Marijo Korn­so, Axel Gründemann, Michael Herud, Stefan Schmidt; Markus Kraft, Sebastian Binqel, Mar­cel Schaefek Manuel Ferber, Seyfettin Yalak, Matthias Hossfeld, Mirko Daus; Nils Schwarz, Jordan Gries, Paul Bulach, Hilal Nasrah.

Neuzugänge:

Paul Bulach, Stefan Schmidt (beide SV Emsdorf), Jordan Gries (SF BG Maf­burg), HilaFNasrah (FV Bürgeln).

Abgänge:

Jörn Conrad, Karsten Kuhl (beide FV Cölbe), Tobias Entzian (Hamburg), Rolf Un­gemach (SG Mornshaüsen/S.).

MNZ, 20.09.10, 10. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. - SC Gladenbach 2:3

Rund 70 Minuten nahmen sich die Kontrahenten nicht viel. Zumeist war das runde Leder im Mittelfeld zu finden, die Torhüter waren praktisch beschäftigungslos. In der Schlussphase kamen die Zuschauer des Derbys doch noch auf ihre Kosten. Jan Müller brachte den Sportclub mit einem satten Freistoß in Front (68.), doch der Jubel währte bei den Gästen nicht lange. Die Mannen aus Niederweimar und Haddamshausen wendeten das Blatt. Zunächst egalisierte Saifo Yalak den Rückstand postwendend (69.), Jason Gries wurde im Strafraum gelegt, Manuel Ferber verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (71.) und sorgte für berechtigte Hoffnung auf den nächsten SG-Dreier. Mit zunehmender Spieldauer häuften sich Fehler im Deckungsverbund der Heimelf. Jan Kuhlmann war in der 80. Minute mit dem Ausgleich zur Stelle. Als sich schon alles auf eine Punkteteilung eingestellt hatte, stach noch ein SC-Joker in der Schlussminute: Jochen Krupa stellte mit seinem Treffer den Kontakt für seinen Verein zur Führungsgruppe her (90. plus 2).

MNZ, 27.09.10, 11. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. - TSV Bottendorf 2:2

Zwei gut eingestellte Mannschaften trafen in Niederweimar aufeinander, wobei die SG-Spieler David Kauffmann und Yannik Kuhl vor dem wechsel die Bottendorfer Angreifer Felix Nolte und Moritz Kowalewski gut im Griff hatten. Nach dem Führungstreffer von Manuel Ferber (5.) verzeichnete die SG durch David Kauffmann noch einen Lattentreffer (31.). Auch die Gäste hatten einige gute Tormöglichkeiten, die jedoch allesamt vom reaktionsschnellen SG-Keeper Björn Nützmann zunichte gemacht wurden. Nach der Pause gaben die Gäste, die auf Patrick Nolte und Florian Kowalewski verzichten mussten, mehr Gas und gingen duch zwei Tore von Felix Nolte auch verdient in Front (55., 66.). Nolte war so richtig in Fahrt gekommen und wollte die Entcheidung. Doch er scheiterte noch zwei Mal am glänzend parierenden Nützmann. David Kauffmann war es schließlich, der die Anhänger der Platzherren noch einmal jubeln ließ (77.).

MNZ, 04.10.10, 12. Spiel, VfB Holzhausen – SG Niederweimar/Hadd. 4:2

Der Aufsteiger schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Mit einem Freistoß aus 30 Metern brachte Timo Wassermann die Platzherren in Front (18.). Fünf Minuten später erhöhte Rene Beck aus dem Strafraumgewühl heraus auf 2:0. Für die Gäste erzielte Saifo Yalak nach einer Flanke von Markus Kraft in der 27. Minute den Anschlusstreffer. Nach einer schönen Einzelleistung von Steffen Debus brauchte Timo Wassermann den Ball nur noch über die Torlinie zu schieben (35.). Nach der Pause sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Manuel Ferber brachte mit einem 20-Meter-Schuss die Gäste wieder heran (54.) Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Andreas Lorenz, der in der Schlussminute den Ball im zweiten Versuch über die Linie brachte.

MNZ, 11.10.10, 13. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. - SV Beltershausen 2:1

Last-Minute-Tor in Haddamshausen! Als sich alle Zuschauer schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, war es Manuel Ferber, der nach einem Foul an Jason Gries sich den Ball schnappte und den fälligen Elfmeter zum Endstand verwandelte. In der ersten Hälfte merkte man den 22 Akteuren , die sich gegenseitig gut kennen, den Respekt voreinander an. Es entwickelte sich ein recht ruppiges Spiel, in dem sich kein Team eindeutige Vorteile erspielen konnte und die 140 Zuschauer eher lauen Herbstfußball zu sehen bekamen. Der junge Schiedsrichter Aaron Junghenn musste insgesamt sechs Mal die Verwarnungsfarbe zeigen, hatte die Partie aber jederzeit gut im Griff. Das richtige Zielwasser hatten beide Mannschaften erst in der zweiten Hälfte getrunken. In der 49. Minute traf Jordan Gries nach Foul an Manuel Ferber zum 1:0 für seine Niederweimarer Farben. Die Freude über die Führung währte aber genau sechs Minuten, ehe Christoph Nau den Ausgleich erzielte. Danach konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, bis zur ominösen 90. Minute, in der diesmal Ferber Elfmeter-Vollstrecker spielen durfte.

MNZ vom 16.3.2010, Heubel-Brüder bleiben SG-Ni/Ha-Trainer

Fußball-Kreisoberligist SG Niederweimar/Haddamshausen meldet die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Trainer-Brüdern Christian und Jens Heubel, beide bleiben Cheftrainer der ersten Mannschaft .

„Die Testphase unserer brüderlichen Arbeit und internen Aufgabenteilung hätte kaum besser verlaufen können. Da bei der jungen Spielgemeinschaft noch mehr Potential drin ist, bleiben wir trotz attraktiver Angebote auch höherklassiger Clubs im nächsten Jahr hier“ stellt Christian Heubel fest. Die Zusammenarbeit mit dem SG-Vorstand funktioniere sehr gut, alle seien motiviert und für neuen Ideen der sportlichen Führung offen. “Zunächst muss aber der Klassenerhalt in der KOL erreicht werden“ ergänzt Bruder Jens, was angesichts vier Direktabsteiger schwer genug werde und alle Kräfte des Kaders erforderte. „Wir sind sehr froh, die Zusammenarbeit mit Christian und Jens fortsetzen zu können, das erleichtert die Gespräche mit unseren Spielern und potentiellen Verstärkungen für die nächste Saison“ sagt SG-Sprcher Lothar Potthoff, „schließlich hat nicht jeder Verein A- und B-Lizenz-Inhaber mit solcher Erfahrung als Trainer“. Fest stehe auch, dass Jürgen Ritter seine Tätigkeit als Torwarttrainer fortsetzt.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Saison 2009/2010 Kreisoberliga Nord:

MNZ vom 20.03.2009Trainerstab verlängert

Fußball-Kreisoberligist TSV Niederweimar hat frühzeitig die Weichen für die neue Spielzeit gestellt. Der TSV meldet die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem kompletten Trainerstab im Seniorenbereich bis zum 30. Juni 2010.

Die Brüder Christian und Jens Heubel bleiben Cheftrainer der ersten Mannschaft, während Jürgen Ritter weiterhin als Torwarttrainer fungiert. Trainer der zweiten Mannschaft ist auch zukünftig Peter Brusius.

Die Coaches werden dann voraussichtlich die Mannschaften der ins Auge gefassten "SG Niederweimar/Haddamshausen" betreuen. Nach dem bereits die Mitglieder der SpVgg Haddamshausen die Bildung der Spielgemeinschaft befürwortet hatte, war am vergangenen Samstag auch im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des TSV Niederweimar das künftige sportliche Zusammenwirken der beiden Nachbarclubs abgesegnet worden.

Kreispokal 1. Runde FV Bürgeln - SG Niederweimar./Haddamsh. 0:15

Kreispokal 2. Runde SV Momberg - SG Niederweimar./Haddamsh. 1:2

MNZ,29.7.09,Kreispokal 3. Runde TSV Erksdorf – SG Niederw./Hadd. 2:1

Der Pokalsieger hat die nächste Runde erreicht. Allerdings tat man sich gegen die Kreisoberliga-Konkurrenten zunächst schwer. Andy Fydrych wurde in der 12. Minute bei einem Kopfballversuch im 5-Meterraum angeblich gefoult. Er trat selber zum Strafstoß an und verwandelte auch. Erksdorf nutzte anschließend eine Vielzahl von Chancen nicht. Erst in der 70. Minute traf Michael Fleckenstein nach einer Vorlage von Jochen Pausch. Die durchaus kampfstarken Gäste kamen durch Mike Kaletsch (78.) zum Anschlusstreffer.

MNZ, 03.8.09, 1. Spiel, FSV Buchenau – SG Niederweimar/Hadd. 2:0

Während beim Team der neu gegründeten Spielgemeinschaft noch viel Sand im Getriebe war, bot der leztjährige Tabellenvierte eine Halbzeit lang schönen Kombinationsfußball mit viel Power und in rasantem Tempo. Zum Matchwinner avancierte Clemens Haberzettl. In der 20. Minute legte er von der Mittellinie aus einen Sololauf über halbrechts hin, bei dem er mehrere Gästespieler aussteigen ließ und schoss den Ball am chancenlosen SG-Keeper Dennis Gornert vorbei ins Tor. Bei Haberzettls zweitem Treffer mussten die gut 200 Zuschauer 16 Minuten später den Eindruck haben, die gleiche Szene laufe nochmals ab. FSV-Spielertrainer Johannes Kuhn gab in der Halbzeitpause eine klare Marschrichtung vor: “Dieses Tempo können wir nicht durchhalten. Ich will hier kein 4:3 erleben, ich will zu Null spielen!“ Seine Mannen schraubten danach die Schlagzahl deutlich zurück und beschränkten sich auf die Verwaltung des Vorsprungs. Niederweimar/Haddamshausen kam zwangsläufig zu mehr Spielanteilen, erarbeitete sich aber keine einzige Torchance.

MNZ, 10.8.09, 2. Spiel, SG Battenfeld – SG Niederweimar/Hadd. 3:0

Es war noch keine Minute gespielt, als Battenfelds Mittelstürmer Nico Hirt das 1:0 markierte. In der Folgezeit waren die Gastgeber überlegen und erarbeiteten sich einige Chancen. Die größten Möglichkeiten, die Führung auszubauen, hatten Lars Kirchhübel und Fabian Heddrich (34.), die innerhalb zwei Sekunden jeweils freistehend am Gästekeeper scheiterten. Das Spiel war ansonsten schwach. Besonders die Gäste taten vor dem Wechsel nicht viel, um Battenfelds Torwart Kühn zu testen. Lediglich bei einem Schuss von Manuel Ferber musste er sich strecken (37.). Nach der Pause versuchte der Gast, mehr Druck aufzubauen. Mit zunehmender Spieldauer schwammen die Gastgeber in der Deckung, verstanden es aber immer wieder, sich mit Kontern zu befreien. Nico Hirt (82.) nach Pass von Bartel und Lars Kirchhübel (85.), der eine Vorlage von Heddrich aufnahm, sorgten für den Endstand.

MNZ, 17.8.09, 3. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. – TSV Erksdorf 2:2

Trotz der Hitze lieferten beide Mannschaften sich in Niederweimar ein intensives und temporeiches Match. Manuel Ferber sorgte schon in der dritten Minute für die Führung der SG, als er den Ball nach einer Ecke mit dem Rücken zum Tor annahm und auf TSV-Torwart Markus Kürschner drosch. Der konnte das Leder nicht festhalten und es trudelte über die Linie. Danach kamen Erksdorfs Stürmer zu einigen guten Möglichkeiten, zielten aber stets knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite schaltete Marcel Schäfer im Fünfmeterraum einen Tick zu langsam, um das 2:0 zu erzielen (35.) Christoph Nau erzielte nach der Pause mit einem satten Schuss aus Halbrechts das 1:1 (53.), doch nur fünf Minuten später schoss Mathias Hossfeld die Platzherren nach Tim-Vogel-Flanke per Direktabnahme erneut in Front. SG-Torwart Dennis Gornert verhinderte mit einer Glanzparade den erneuten Ausgleich (66.), sein Kollege Kürschner mit tollen Reflexen gegen Schüsse von Jason Gries (74.) und Markus Kraft (79.) die Vorentscheidung. Andrzej Fydrych rettete Erksdorf einen Punkt, als er den Ball aus dem Gewühl zum 2:2 über die Linie stocherte (81.)

MNZ, 20.8.09, 4. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. – SG Bunstruth/H. 1:2

Die Zuschauer in Haddamshausen sahen ein hektisches Spiel, das durch viele kleine Nickligkeiten und verbale Scharmützel geprägt war. Dank der beruhigenden Einwirkung der Betreuer und des Unparteiischen lief die Partie aber dann doch noch in geordneten Bahnen. Fußball gespielt wurde schließlich auch noch: Bei vielen Chancen auf beiden Seiten hatte Jens Trümner zunächst den besten Torriecher und traf zum 1:0 für Bunstruth (36.). In Halbzeit zwei konnte die Spielgemeinschaft zunächst die Gunst der Stunde nicht nutzen und verschoss in der 55. Minute einen Elfmeter. Dank glücklicher Fügung bekamen die Gastgeber zwanzig Minuten später noch einmal die Chance. Diesmal machte es Marcel Schäfer besser und traf zum Ausgleich. Als sich alle Zuschauer schon mit einem Remis abgefunden hatten, war es Thorsten Beil, der in der 88. Minute nach einer schönen Kombination die Gäste jubeln und die Platzherren weinen ließ.

MNZ, 24.8.09, 5.Spiel, Türk Breidenbach - SG Niederweimar/Hadd. 1:1

Beide Seiten zeigten eine wenig berauschende Vorstellung. Einen Sieg hätte keine der Mannschaften verdient gehabt. Kaum eine Chance, nicht einmal erregende Torraumszenen brachten die Kicker zustande. „Beim 1:0 für die Gäste dachte ich: Das war´s“ gesteht ein von seinen Mannen restlos enttäuschter Türken-Trainer Cevdet Taskiran ein. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Frank Hauer vors Breidenbacher Gehäuse und Mathias Hossfeld köpfte zur Gästeführung ein (70.). Sedat Varlibas rettete Türk Gücü kurz darauf mit einem direkt verwandelten Freistoß (73.) wenigstens noch einen Zähler.

MNZ, 31.8., 6. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. – FV Wehrda 4:1

Beide Mannschaften wollten endlich den Weg ins Mittelfeld finden, doch nur die neue Spielgemeinschaft wusste in Haddamshausen wirklich zu überzeugen. Schon nach vier Minuten setzte Markus Kraft mit seinem ersten Treffer ein deutliches Zeichen. Doch noch hielt der Gast aus dem Marburger Norden mit, glich durch Stefan Hueneke sogar aus (17.). Mit zunehmender Spieldauer aber beherrschte die Heimelf die Begegnung. Fabian Kauffmann (23.) und erneut Kraft (29.) besorgten dann recht schnell die Vorentscheidung. Die Partie wurde nur noch einmal spannend, als Manuel Ferber nach Flanke von Daus zum 4:1 einschießen konnte. Unerheblich für den weiteren Spielverlauf war die Gelb-Rote Karte für Wehrdas Karsten Hilla (85.)

MNZ, 03.9., 7. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. – VfL Neustadt 4:0

"Heute hat sich deutlich gezeigt, dass die Spieler aus Haddamshausen die Stärke der Mannschaft erhöhen", freute sich der Sprecher de neuen Spielgemeinschaft vor allem über die Tore von Markus Kraft (23.) und Marcel Schäfer (62.). Die restlichen Treffer der Platzherren gegen den enttäuschend schwachen Gruppenliga-Absteiger erzielten Manuel Ferber (30.) und Jörn Conrad (83.) bei seinem ersten Einsatz seit mehr als einem Jahr. Der Heimsieg hätte deutlich höher ausfallen können, denn Niederweimar/Haddamshausen ließ in der ersten Halbzeit weitere fünf Großchancen aus, wobei sich VfL-Keeper Dominik Itter mehrfach auszeichnete.

MNZ, 07.9., 8. Spiel, SV Bauerbach - SG Niederweimar/Hadd. 1:0

Die Spielgemeinschaft bot eine der bislang stärksten Saisonpartien und zwang den Tabellenführer dazu, sich mächtig zu strecken. Manuel Ferber (10.) und Markus Kraft (17.) hätten die Gäste bereits in Front bringen müssen, doch stattdessen traf Florent Raishtaj nach einer halben Stunde zum 1:0 für Bauerbach. Die Platzherren steigerten sich nach dem Wechsel trotz der Roten Karte gegen ihren Spieler Torben Schläfer (63.), doch lagen die besseren Möglichkeiten weiter bei den Kombinierten. Die drei Zähler des Tabellenführers hielt im Prinzip dessen Torhüter Björn Lerch fest. Der einstige Keeper der SF/BG Marburg parierte in der Schlussphase gegen Karsten Kuhl (85.) und Marcel Schäfer (86.), was letztlich den hauchdünnen Erfolg des neuen Spitzenreiters bedeutete.

MNZ, 11.9., 9. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. – SV Großseelheim 3:2

Vor 130 Zuschauern erwischten die Gäste in einem hart umkämpften Spiel den besseren Start. Erst nach den Gegentreffern von Brian Davis (3.) und Oliver Schönecker (14.) fand das Heimteam ins Spiel, bestimmte dieses dann aber. Manuel Ferber (16.) und Karsten Kuhl (Kopfballtor, 32.) glichen bis zur Pause aus. Einziger Höhepunkt der zweiten Hälfte war das Siegtor von Marcel Schäfer, der in der 70. Minute einen Foulelfmeter verwandelte. Die Gäste scheiterten mit ihren zahlreichen Versuchen in der gut gestaffelten Abwehr der Spielgemeinschaft.

MNZ, 21.2:1

Es war ein schweres Stück Arbeit für die hoch favorisierten Gastgeber, bevor die drei Punkte unter Dach und Fach waren. Das eine Tor, dass der FCE mehr schoss, war er aber auch besser. Dabei half natürlich, dass Björn Breuer aus 30 Metern nach nur neun Minuten in den Winkel traf. Der Gast stand kompakt, hatte eine geschickte Spielanlage und durch Karsten Kuhl (39.) und Fabian Kauffmann (42.) auch zwei gute Torchancen. Doch Kuhl zog am Tor vorbei und auch Kauffmanns Kopfball war nicht platziert genug. Zu diesem Zeitpunkt hätte es allerdings schon 2:0 stehen können, wenn Vedran Madarevic seine Möglichkeit genutzt hätte (32.). Derselbe machte es in der 52. Minute besser, als er zum 2:0 traf. Jetzt verpasste es die Heimelf, nachzulegen. Der Gast kam etwas stärker auf und kam nach einem Foul von Bienhaus zu einem Elfmeter, der von Frank Hauer verwandelt wurde (57.). Plötzlich war die Partie wieder offen, was jedoch von den Gästen nicht genutzt wurde.

MNZ, 28.09.,11. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. – SV Emsdorf 1:1

Die Gäste aus dem Kirchhainer Stadtteil traten mit einer starken Abwehr an. Sie markierten aber auch den ersten Treffer. Paul Bulach sorgte für diesen nach 23. Minuten. Bereits acht Minuten später konnte der Gastgeber auf dem Platz in Niederweimar ausgleichen. Frank Hauer versenkte einen Foulelfmeter. Vor allem in der zweiten Halbzeit ließ die Heimelf den Spielfluss vermissen, brachte es nicht zu einer wirklich gefährlichen Szene. Allerdings hatte die SG auch Glück, dass die Gäste an diesem Abend ebenfalls keine Gefahr im Strafraum darstellten.

MNZ, 05.10.,123:1

Hommertshausen begann furios. Schon in der zweiten Minute prüfte Nihat Gülec erstmals Gästekeeper Rolf Ungemach, der Sekunden später machtlos war, als Ramazan Gülec nach Doppelpass mit Alexander Einloft aus zehn Metern abzog und in den Winkel traf. Die SG zeigte sich davon wenig beeindruckt und drängte fortan auf den Ausgleich. Die Platzherren verlegten sich auf Konter. Die Aufregung war groß, als Einloft bei einem solchen im Strafraum gestoppt wurde, der von den einheimischen Fans erwartete Elfmeterpfiff aber ausblieb (30.). Ab der 42. Minute mussten die Gäste zu zehnt weiterspielen, weil Karsten Kuhl nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb/Rot vom Feld geschickt wurde. Die Überzahl nutzte der Aufsteiger nach der Pause rigoros aus: Einloft (52.) und Ramazan Gülec (56.) sorgten - beide nach schönem Solo - für die vermeintliche Vorentscheidung. Die Gäste aber steckten niemals auf und gingen erst recht in die Offensive, nachdem Tobias Entzian mit einem gekonnten Schuss über SSV-Keeper Gökhan Akkaya hinweg verkürzt hatte (65.). Richtig spannend hätte es noch einmal werden können, wäre Entzian in der 84. Minute mit einem Freistoß nicht an der Querlatte gescheitert.

MNZ, 12.10.,13. Spiel, SG Niederweimar/Hadd. – SV Eckelshausen1:2

Die Gäste schwangen in Haddamshausen von Beginn an das Zepter, spielten cleverer und verbuchten ein Chancenplus. Derweil spielten die Gastgeber zwar gut mit, doch spätestens am Eckelshäuser Strafraum war für die Einheimischen Schluss. Nach 35 Minuten brachte Spielertrainer Markus Kubonik den SVE in Führung und 90 Zuschauer sahen, wie Dennis Jäckel mit dem 0:2 nach der Pause die Signale endgültig auf Gästesieg stellte (52.). Erst in den letzten 20 Minuten legten dann die Kicker aus Niederweimar und Haddamshausen den Hebel um und fighteten um den Anschlusstreffer. Die gut gestaffelte Eckelshäuser Abwehr ließ aber weiterhin nur wenige Chancen der Platzherren zu. Nur Manuel Ferber brachte die SG fünf Minuten vor Schluss noch einmal heran (85.), womit er gleichzeitig den Endstand erzielt hatte.

MNZ, 19.10.,14. Spiel, SV0:8

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Saison 2008/2009 Kreisoberliga Nord:

MNZ vom 16.07.2008 Niederweimar will nicht mehr zittern

"Wir sind dem Teufel in der letzten Minute von der Schippe gesprungen" erinnert Thomas Reubold, Trainer des Fussball-Kreisoberligisten TSV Niederweimar, an die Vorsaison. Mit Mühe und Not rettete der TSV die Klasse und weiß bei allen Unwägbarkeiten der Vorbereitung auf die neue Runde eines ganz genau: "Eine derart schwache Runde dürfen wir uns nicht mehr leisten. Das Zittern muss ein Ende haben", formuliert Reubold seine Ziele.

Gerade einmal 40 Treffer brachten die Niederweimarer in der abgelaufenen Runde an. Kein Wunder, dass die Verfeinerung der Vorwärtsbewegung in Verbindung mit der Chancenverwertung zentrale Inhalte der Trainingsarbeit sind. "Läuferisch muss mehr kommen, keine Frage. Außerdem wollen wir bei Ballbesitz schneller nach vorne umschalten" kündigt Reubold an.

Edris Saighani, Jan Neuer und Manuel Deringer werden diese Anforderungen nicht umsetzen können. Sie verließen den Klub mit unbekanntem Ziel, während Marijo Komso zum VfB Marburg II wechselte. Sieben neue kamen nach Niederweimar.

Über Erfahrung im Seniorenbereich verfügen Ronny Willrich (VfL Neustadt), Keeper Björn Nützmann (Hessen Neustadt), Manuel Ferber (SG Kombach/Wolfgruben) und der zuletzt vereinslose Joel Gries. Aus der eigenen Jugend stammen Nils Schwarz und Christian Männel, für die A-Jugend des SV Mardorf spielte bisher Sebastian Bingel. Bezüglich der Vorbereitungsphase ist Thomas Reubold hin und hergerissen. Der 41-jährige Argensteiner sieht zwar, dass man etwas weiter ist als zum gleichen Vorjahreszeitpunkt, gibt sich aber keineswegs zufrieden: "Einige müssen langsam aufwachen, sonst ist Holland in Not. Ich wollte vieles an taktischen Dingen ändern, doch aufgrund der schwachen Trainingsbeteiligung ist das kaum möglich" berichtet der TSV-Coach. Als Konsequenz daraus ist allein Torhüter Björn Nützmann gesetzt. "Alle anderen Positionen sind noch offen. Ich hoffe, dass die Urlauber und Verletzten schnell wieder zur Verfügung stehen, denn Anspruch und Realität müssen zusammen passen" weiß Reubold und stößt damit ins gleiche Horn wie Niederweimars Vorsitzender Lothar Potthoff: "Die Mannschaft ist gefordert hier aufzutauchen und kräftig zu arbeiten".


MNZ vom 04.08.08, 1. Spiel: TSV Niederweimar - SG Bunstruth/H 1:3

Nach verhaltenem Beginn vor 90 Zuschauern entstand ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Asnake Mandefro (12.) brachte die Gäste in Führung. Nach drei Minuten fiel der Ausgleich durch Manuel Ferber mit einem unhaltbaren Schuss aus 20 Metern in den Winkel. Nach einer guten halben Stunde verlagerte sich das Spiel ins Mittelfeld. Nach der Pause spielten die Gäste aggressiver und energischer; sie belohnten sich mit der erneuten Führung durch Jens Trümmner (47.). Bunstruth bestimmte das Spiel bis zur 65. Minute. Die Heimmannschaft fuhr sich nochmals hoch und übernahm die Kontrolle, wobei die Gäste sich mit guten und schnellen Kontern zu helfen wussten. Thorsten Beil (82.) machte mit einem verwandelten Foulelfmeter den Sack endgültig zu und besiegelte den Sieg für die cleveren Gäste.

2. Spiel: FSG Südkreis - TSV Niederweimar 7:0

3. Spiel: TSV Niederweimar - FC Ederbergland II 1:1

MNZ vom 18.8.08, 4. Spiel: FV Wallau - TSV Niederweimar 1:1

Wallaus Pressesprecher Andreas Eckel berichtete "von einer enttäuschenden Punkteteilung". Beide Mannschaften agierten vom Anpfiff weg viel zu zögerlich, kaum einmal kam Spielfluss auf. Das Führungstor der Platzherren markierte den ersten Höhepunkt: Heiko Biesenthal zirkelte einen Freistoß von der Strafraumkante ins lange Eck (15.). Wallaus Abwehrverbund war alles andere als sattelfest. So musste Jens Ellmer gegen Manuel Ferber alle Künste aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern (22.). Im Gegenzug zielte Rainer Naumann nach einem Solo am Weimarer Tor vorbei (23.). Riesenchancen auf beiden Seiten brachte die Schlussphase der ersten Halbzeit: Niederweimars Fabian Kaufmann köpfte nach einer Freistoßvorlage an die Latte (35.), nach einer Rückgabe auf Gästekeeper Paul Hüsing setzte Dirk Niedernhöfer den fälligen Freistoß in die Mauer, Tim Biesenthals Nachschuss klärte Matthias Hoßfeld auf der Torlinie (40.). Selbiger avancierte endgültig zu Niederweimars Retter, als er nach der Pause aus kurzer Distanz zum 1:1 traf (52.). Ab der 61. Minute spielte Wallau in Unterzahl, weil Heiko Biesenthal nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb/Rot vom Platz geschickt wurde. Max Schumacher vergab Niederweimars mögliches Siegtor, als er nach einem Alleingang an Jens Ellmer scheiterte (72.)

MNZ vom 21.8.08, 5. Spiel: TSV Niederweimar - SV Eckelshausen 2:4

Gästestürmer Cafer Cam konnte seine Mannen ein ums andere Mal in Schussposition bringen nd sorgte so für den deutlichen Erfolg. Er selbst traf in der 37. (Foulelfmeter), 62. und 82. Minute; hinzu kam ein Eckelshäuser Tor von Rafael Richter (64.). Die Gastgeber hatten zwar in der 55. Minute ausgeglichen, doch dann war vor 80 Zuschauern nicht mehr drin. In der Endphase scheiterte Niederweimars Manuel Ferber zunächst zweimal am Gästekeeper Daniel Zimmermann, ehe ihm doch noch das 2:4 (84.) gelang.

MNZ vom 25.08.08, 6. Spiel: TSV Erksdorf - TSV Niederweimar 3:1

Vor 70 Zuschauern zeigten die Gastgeber eine couragierte und vor allem spielerisch sehr gute erste Halbzeit, in der sie durch Timo Müller das frühe 1:0 erzielten (8.). Die Gäste hatten in dieser Phase nur wenig entgegenzusetzen und kamen zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit. Erksdorf hatte Pech bei weiteren gute Chancen von Christian Peter und Jochen Pausch (20., 21.). Besser als seine Mitspieler mschte es Michael Fleckenstein, als er im Anschluss an eine Ecke am höchsten stieg und zum 2:0 einköpfte (29.). Noch vor der Pause wurde Andrzej Fydrych von Pausch herrlich in Szene gesetzt und markierte das 3:0 (33.). In der zweiten Halbzeit schalteten die Erksdorfer dann zwei Gänge zurück und ließen Niederweimar besser ins Spiel. Mehr als der Anschlusstreffer von Tim Vogel (72.) sprang jedoch nicht mehr heraus.

MNZ vom 30.08.08, 7. Spiel: TSV Niederweimar - SC Gladenbach 0:2

In der ersten Hälfte präsentierte sich der TSV Niederweimar mit guter Spieleröffnung und besaß auch ein deutliches Chancenübergewicht. Letztendlich fehlte lediglich ein Treffer. Dieser fiel auf der Gegenseite eine Minute vor dem Pausenpfiff durch eine sehenswerte Aktion von Manuel Eichert. Im zweiten Durchgang präsentierte sich den Zuschauern ein anderes Bild. Nun gaben die Gäste den Ton an. Vor allem Manuel Eichert war nicht zu halten. In der 69. Minute setzte der GSC-Torjäger einen Flugkopfball zum 0:2 in die Maschen. Die Heimmannschaft hatte es danach lediglich ihrem Torhüter Björn Nützmann zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

MNZ vom 15.09.08, 8. Spiel: TSV Niederweimar - FV Wehrda 0:0

Das Spiel bot zwar keine Tore, aber jede Menge rasante Offensivaktionen und rassige Strafraumszenen. Den favorisierten Gästen schmeckte das Niederweimarer Forechecking überhaupt nicht, die Wehrdaer Sturmspitzen Najeeb Hamood und Dennis Wormsbächer wurden von Axel Gründemann und Nermin Potokovic zumeist kalt gestellt. So erarbeiteten sich die Platzherren im ersten Abschnitt ein deutliches Chancenplus. David Kauffmann (15.), Sebastian Knapp (44.) und Mobasher Hodjat (45.) verfehlten das FV-Tor nur knapp, Manuel Ferber scheiterte mit einem Freistoß an Gästekeeper Sven Körner. Niederweimar hatte Glück bei einem Volleyschuss von Johannes Biesing (35.). In der zweiten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch zweier völlig gleichwertiger Teams. Die besten Weimarer Chancen hatten Fabian Kauffmann, der den Ball aus vier Metern am Tor vorbei stocherte (59.), und Marcel Schwalb, dessen 22-Meter-Schuß nur Zentimeter über die Latte strich (77.). Gefährlichster Wehrdaer war Wormsbächer: Er scheiterte an Björn Nützmann (63.), spielte den TSV-Keeper später aus, doch fand seine Hereingabe keinen Abnehmer (83.) und setzte den Ball nach einer Nützmann-Parade in der Nachspielzeit neben das Tor.

MNZ vom 18.09.2008Heubels ersetzen Reubold

Der Kreisoberligist TSV Niederweimar und sein Trainer Thomas Reubold haben ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Diese Entscheidung teilte der Coach der Mannschaft am Dienstagabend mit, wie Uwe Hahn vom TSV gestern erklärte. Reubold war zweieinhalb Jahre für das Team zuständig, habe aber zuletzt aufgrund einer beruflichen Veränderung das Training nur noch unregelmäßig leiten können und hatte vor drei Wochen um Auflösung zur Winterpause gebeten, so Hahn. In dem Brüderpaar Christian und Jens Heubel hat der Vortand der Mannschaft bereits das neue Trainerpaar vorgestellt, das am Donnerstag die erste Übungseinheit leiten wird. Niederweimar belegt aktuell mit drei Punkten nach 8 Spielen den drittletzten Rang in der Kreisoberliga.

MNZ vom 29.09.08, 9. Spiel: TSV Niederweimar - FSV Buchenau 0:2

Der Trainerwechsel hat beim TSV Niederweimar noch nicht gefruchtet. "Die Jungs wollten gewinnen, das hat man ihnen angemerkt," berichtet das Weimarer Urgestein Uwe-Jakob Hahn, "doch wenn Sie sich gleich ein Eigentor einfangen, dann ist das natürlich sehr unglücklich." Damit sprach Hahn den Kopfball von Karsten Kuhl an, der bereit nach neun Minuten den Weg ins eigene Netz fand. Dann scheiterte Jason Gries mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter (13.) an FSV-Keeper Alexander Busch. Der Nachschuss von Fabian Kauffmann ging über den Kasten. In der 24. Minute wollte Buchenau´s Sebastian Stephan eigentlich flanken, doch das Leder rutschte ihm vom Spann und überraschte Weimars Keeper Paul Hüsing zum 0:2. "Dieses Missgeschick war sympthomatisch für das ganze Spiel", bemerkte Hahn und sprach noch drei Großchancen des TSV zwischen der 21. und 41. Minute an. Gleich zweimal wurde ein Kauffmann-Schuß noch von der Linie gekratzt, nachdem Alexander Busch schon geschlagen war. Bei seiner dritten Möglichkeit scheiterte Fabian Kauffmann mit einem Kopfball am Pfosten. Im zweiten Durchgang wurde ein Treffer von Alexander Marczoch (76.) wegen Abseitsstellung korrekterweise nicht anerkannt und nachdem Manuel Ferber (82.) den Kasten knapp verfehlt hatte, stand der "glückliche Gästesieg" (Hahn) fest.

MNZ vom 04.10.08, 10 Spiel: Türk Breidenbach - TSV Niederweimar 1:1

In der ersten Halbzeit boten beide Teams eine schwache Vorstellung. Einziger Lichtblick war das Führungstor der Gäste durch Alexander Marczoch (22.), bei dem er aber angeschossen wurde und der Ball dann ins Netz trullerte. Die Gastgeber konnten erst nach dem Seitenwechsel mehr druck machen. Allerdings reichten ihre Bemühungen nur noch zum Ausgleich. diesen erzielte Mehmet Yoldaser in der 65. Minute. In der 70. Minute musste sein Mannschaftskamerad Sedat Varlibas mit Gelb-Rot vom Platz. Die Überzahl konnte Niederweimar nicht nutzen, bejubelten aber nach dem Abpfiff den Punktgewinn.

MNZ vom 6.10.08, 11. Spiel: TSV Frankenau - TSV Niederweimar 0:4

Aufatmen bei der Niederweimarer Elf, die erstmals einen Sieg bejubeln durfte. Dabei ermöglichten die Frankenauer den Gästen leichtes Spiel: In der bedeutsamen Partie hatte der TSV mehr Biss und wurde für seinen Einsatz bereits in der 15. Minute durch einen Treffer von Alexander Marczoch belohnt. Manuel Ferber legte kurz darauf noch einen nach (24.). Die beste Phase hatte die Heimelf vor der Pause, doch Eric Völker konnte den Anschluss nicht herstellen. nach dem Wechsel spielte nur noch Niederweimar, weitere Tore fielen aber erst in der Schlussphase. Mobasher Hodjat (83.) und Ferber (85.) machten den auch in dieser Höhe verdienten Erfolg perfekt.

MNZ vom 13.10.08, 12. Spiel: TSV Niederweimar - Laisa/Berghofen 2:2

Beide Mannschaften konnten vor 80 Zuschauern nicht über ihren schlechten Tabellenstand hinwegtäuschen. Kein Team wollte verlieren und so neutralisierte man sich bis zur 18 Minute. Dann sorgte Manuel Ferber mit einem Pfostenknaller für den ersten Weimarer Warnschuss. Nach einer Ecke von Jason Gries hielt TSV-Abwehrrecke Karsten Kuhl den Schäden hin und erzielte die 1:0-Pausenführung (32.). Nach der wärmenden Kabine schlug Gästespieler Thorsten Wenzel vom Elfmeter-Punkt eiskalt zum 1:1 (54.) zu. Derselbe Spieler nutze sieben Minuten später das zu zaghafte Eingreifen der TSV-Abwehr zum Führungstreffer der Kombinierten. Die Platzherren stürmten daraufhin immer wieder planlos auf den Kasten von Holger Riemann. Erst eine Minute vor dem Abpfiff wurde Niederweimar erlöst: Mathias Hossfeld setzte einen Freistoß unhaltbar zum 2:2 ins Netz. Nach Spielende handelte sich Gästespieler Alici Ugur noch einen Platzverweis ein, als er wutentbrannt dem jungen Schiedsrichter Rene Chambre den Ball an den Kopf werfen wollte.

MNZ vom 20.10.08, 13. Spiel: TSV Amönau - TSV Niederweimar 0:2

Der TSV Amönau bot ausgerechnet im direkten Duell mit dem - keineswegs überzeugenden - Kontrahenten im Abstiegskampf seine bislang schlechteste Saisonleistung. Beide Mannschaften agierten verkrampft, wobei die Gäste in einer schwachen Partie mir wenigen Höhepunkten zumindest durch ihre konsequente Chancenverwertung brillierten. Niederweimars Matchwinner war Alexander Marczoch als zweifacher Torschütze. Drei Minuten vor der Pause tauchte er mutterseelen-allein vor dem Amönauer Tor auf und drückte eine Flanke aus vier Metern über die Linie. In der 73. Minute schloss Marczoch einen Konter zum 0:2 ab. "In den letzten 10 Minuten sollte dann alles herum gerissen werden - aber das ist einfach zu wenig" resümierte Amönaus enttäuschter Sprecher Manfred Müller.

Unser Kommentar:

Ganz offensichtlich ist der Amönauer Spielausschuss-Vorsitzende Müller an seinem Geburtstag bei der Abgabe des Spiel-Berichts an die MNZ nicht ganz "auf der Höhe" gewesen: Unsere Mannschaft hat sich im Spiel mindestens 5 (!) einhundert-prozentige Chancen erarbeitet, hatte eindeutig höhere Ballbesitzzeit und ein klares Plus an gewonnenen Zweikämpfen; auf die Amönauer Härte und die daraus resultierenden 5 gelb-belasteten Spieler, von den auch mindestens einer vom Platz hätte gehen können, soll an dieser Stelle nicht mehr eingegangen werden; da wir aber (wir meinen verdient) die 3 Punkte mitgenommen haben, können wir dem Sportkameraden Müller nachträglich ein entspanntes und ernst-gemeintes "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag" zurufen.

MNZ vom 27.10.08, 14. Spiel, SV Silberg - TSV Niederweimar 0:4

Silbergs Sprecher Jürgen Kohlberger zollte sowohl dem Gegner als auch Schiedsrichter Tobias Panzer ein großes Lob, wollte aber auch die eigenen Mannen nicht schelten. Der SVS war eine Halbzeit lang drückend überlegen und hätte schon vor Tim Vogel´s Kontertor (25.) 2:0 in Führung liegen können. Allerdings traf Spielertrainer Osman Özdemir nur die Latte (19.), Julian Hoffmann scheiterte aus 10 Metern an TSV-Keeper Björn Nützmann (22.). Die Gäste agierten mit nur einer Spitze, die sie mit langen Bällen gefährlich in Szene setzten, "und standen das ganze Spiel über hinten hervorragend", so Kohlberger. Silberg erhielt direkt nach der Pause eine kalte Dusche als Fabian Kauffmann nach einer abgewehrten Ecke per Heber zum 0:2 traf (46.). Weil Özdemir kurz darauf per Freistoß abermals die Latte anvisierte (48.), war das Match mit Vogels zweitem Tor (58.) entschieden. Matthias Hossfeld erhöhte in der Schlussminute zum Endstand.

MNZ vom 03.11.08, 15. Spiel, TSV Niederweimar - SV Bauerbach 0:2

Schon in der vierten Spielminute eigte der Gast aus Bauerbach seinen Siegeswillen. Nach einem langen pass durch die Niederweimaer Abwehrreihen nahm Erkan Malakcioglu das Leder auf und lenkte es weiter ins Netz. Bauerbach blieb spielbestimmend, auch wenn es auf beiden Seiten zahlreiche Chancen gab. Kurz vor dem Pausenpfiff trat Gästestürmer Stefan Engels zum Elfmeter an. Er sorgte für das 2:0 der Bauerbacher. In der zweiten Halbzeit versteckte sich der gastgeber nicht, blieb aber in der Ausnutzung der Möglichkeiten zu harmlos. So auch Jörn Conrad, der nach langer Verletzungspause ab der 69. Minute den TSV verstärkte, aber dann an seinem Freund und SVB-Keeper Robert Linzer scheiterte. Der parierte den Volleyschuss mit einer Hand. Am Ende gewann der gast ob der deutlich besseren Leistung im ersten Durchgang verdient.

MNZ vom 10.11.08, 16. Spiel, SV Emsdorf - TSV Niederweimar 0:0

Die Emsdorfer verschliefen einmal mehr die Anfangsminuten und durften froh sein, nicht schon nach wenigen Sekunden in Rückstand zu geraten: Tim Vogel brachte es fertig, nachdem ihn eine Freistoßvorlage am langen Pfosten erreicht hatte, aus einem Meter neben das Tor zu schießen (1.), SV-Keeper Tammo Mettbach entschärfte kurz darauf einen mächtigen Schuss von Jason Gries (2.). Damit aber hatte Niederweimar sein Pulver fast schon verschossen. Die Emsdorfer verpassten den Sieg nicht zuletzt, weil sie in Schiedsrichter Tobias Hohmann (TSV Michelbach) keinen Freund fanden. Der Referee schickte Eugen Morar nach dessen Meckern schon nach 30 Minuten mit Gelb/Rot vom platz und zeigte später Ersatzspieler Vitali Morar wegen Beleidigung von der Bank aus die Rote Karte (60.). Zwei Emsdorfer sahen Gelb, weil sie das Spiel nach Unterbrechungen ohne Freigabe des Schiris fortsetzten. Trotz Unterzahl hatten die Platzherren gute Chancen zum Siegtreffer, doch fanden Marel Wagner (31.) und Clemens Rhein (41.) ihren Meister in TSV-Zerberus Paul Hüsing, der zuvor schon bei einer gefährlichen Rückgabe von David Kaufmann auf der Hut gewesen war (18.). Die beste Möglichkeit der zweiten Halbzeit vergab Rhein, als er knapp über den Kasten hieb (65.)

MNZ vom 17.11.08, 17. Spiel, SG Bunstruth/H.- TSV Niederweimar 2:1

Besonders vor dem Wechsel sahen die Zuschauer ein Spiel auf hohem Niveau, wozu auch Schiedsrichter Günsch (Reddighausen) beitrug. den Ton gaben über die gesamte Spielzeit die Gäste an, die aber an der starken Abwehr der Gastgeber scheiterten. Marc Tauchen gelang schon nach sechs Minuten auf Vorlarbeit von Kamil Tkoc das 1:0, dem jens Trümner das 2:0 folgen ließ (19.). Kevin Metz hatte noch mir einem Distanzschuss Pech. Aber auch der Gast hatte Möglichkeiten. Die größten vergaben Matthias Hossfeld (20.) und Jason Gries (37.). Auch nach dem Wechsel dominierte Niederweimar, machte Druck, hatte aber keine klaren Torchanchancen. Dennoch gelang der längst verdiente Anschlusstreffer. Alexander Marczoch war nach Flanke von Max Schumacher per Kopf zur Stelle (60.). Ab der 70. Minute wurde das Spiel wieder ausgeglichen. Tauchen und Trümner vergaben gute Möglichkeiten. Auf der Gegenseite hinderte Torwart Dennis Müller bei Chancen von Hossfeld und David Kauffmann das eigentlich verdiente Remis.

MNZ vom 28.12.09, Hallen-Stadtmeisterschaft Marburg, Vorrunde

Sportfreunde holen sich Gruppensieg, B-Ligist gewinnt in Marburg

Mit einer faustdicken Überraschung wartet die zweite Vorrundengruppe bei der offenen Marburger Hallenstadtmeisterschaft der Senioren auf. In der Großsporthalle am Gaßmann-Stadion sichert sich B-Lgist SF/BG Marburg II gestern unangefochten den Gruppensieg. Zweiter wird der eigentliche Staffelfavorit TSV Stadtallendorf II. Beide ziehen in die Zwischenrunde ein, während der TSV Niederweimar hofft, als bester Gruppendritter das Weiterkommen zu schaffen.

Niederweimar schien zunächst auf einem guten Weg. Die Schützlinge des Trainergespanns Christian Heubel und Jens Heubel lagen zwar gegen den FV Wehrda und gegen den TSV Elnhausen jeweils zurück, kamen aber trotzdem zu Siegen. Besonders imponierte der 6:5-Erfolg über Elnhausen nach einem 2:5-Rückstand. Zwei Pleiten des TSV in Folge bedeuteten nur den dritten Rang und brachten Jens Heubel zu der Erkenntnis, "dass unsere jungen Leute tolle Ansätze zeigen, aber leider erfahren müssen, dass in der Halle jeder kleine Fehler sofort bestraft wird" (...).

Stadtallendorf II - Elnhausen 4:0, Wehrda - Niederweimar 1:2, SF/BG MR - Stadtallendorf II 5:0, Niederweimar - Elnhausen 6:5, SF/BG MR - Wehrda 8:2, Stadtallendorf II - Niederweimar 3:2, Elnhausen - SF/BG MR 1:2, Wehrda - Stadtallendorf II 5:5, Niederweimar - SF/BG MR 0:5, Elnhausen - Wehrda 5:3

Tabelle:

1. SF/BG Marburg 20:3 / 12

2. E. Stadtallendorf II 12:12 / 7

3. TSV Niederweimar 10:14 / 6

4. TSV Elnhausen 11:15 / 3

5. FV Wehrda 11:20 / 1

MNZ vom 02.03.09, 18. Spiel, SV Eckelshausen

Obwohl auf dem ungewohnten Biedenkopfer Kunstrasen angetreten, gaben die Eckelshäuser zunächst den Ton an und durften schon in der siebten Minute jubeln. Mehmet Özdemir drückte eine Freistoß-Maßflanke Markus Kuboniks zum 1:0 über die Linie. Der Spielertrainer gab auch die Vorlage zum 2:0 Tobias Kohls unmittelbar vor der Pause. In der zweiten Halbzeit spielten die Gäste mutiger nach vorne und verkürzten durch Nermin Potokovic (51.). Als Andreas Burk kurz darauf im Zweikampf mit Manuel Ferber den Ball über die Torauslinie bugsierte, wies Schiedsrichter Opper (Dodenau) zur Überraschung aller Spieler auf den Elfmeterpunkt. Jason Gries ließ sich die Ausgleichschance nicht entgehen (58.). Eckelshausen schien zurück auf der Siegerstraße, als Cafer Cam von der Mittellinie durchmarschierte und zum 3:2 abschloss (80.). Niederweimar aber gab nicht auf und wurde dafür belohnt. Karsten Kuhl rettete seinen Mannen mit einem Schuss aus dem Strafraumgewusel einen Punkt (86.)

MNZ vom 16.03.09, 19. Spiel, SC Gladenbach - TSV Niederweimar 0:3

Auf dem Hartplatz am Blankenstein war Niederweimar spielerisch und läuferisch überlegen und landete einen völlig verdienten Auswärtssieg. Die Platzherren waren ohne ihre besten Stürmer Manuel Eichert und Ferhat Koc im Angriff viel zu harmlos. Auch der durch zweiwöchige Krankheit geschwächte Marco Schott konnte nach seiner Einwechslung (50.) keine Wende herbei führen. In der ersten Halbzeit rieben sich die Kontrahenten im Mittelfeld auf. Die erste Chance überhaupt führte eine Minute vor der Pause auch gleich zum 1:0 der Gäste: SC-Keeper Christian Töpper, der beste Spieler auf dem Platz, parierte einen Volleykracher von Jason Gries, war gegen Karsten Kuhls Nachschuss aber machtlos: Tobias Entzian jagte den Ball von der Strafraumgrenze zum vorentscheidenden 0:2 in den Winkel (65.). Töpper verhinderte mit einer Großtat gegen Tim Vogels Versuch aus fünf Metern das 0:3, das dann aber Mathias Hossfeld zehn Minuten vor dem Abpfiff gelang.

MNZ vom 19.03.09, 20. Spiel, FC Ederbergl. II - TSV Niederweimar 0:2

MNZ vom 05.04.09, 21. Spiel, TSV Niederweimar - Türk Breidenb. 1:1

Beide Mannschaften hatte große Probleme mit dem holprigen Rasen. Mike Wege vertrat den TSV-Stammkeeper Ungemach gut, doch sein Kollege Gökalp Gündüz hielt letztlich den Punktgewinn fest. Glück hatte der Türk-Gücü-Keeper bei einem Lattenkracher von Tobias Entzian (8.), großes Können zeigte er bei einem Schuss von Manuel Ferber (12.) und drei Großchancen Niederweimars kurz nach der Pause. Überraschend kam die Gäste-Führung: Sedat Varlibas schloss die tolle Vorarbeit von Mehmet Yoldaser ab (72.). Derart unsanft wachgerüttelt drehten die Gastgeber noch mehr auf. Fabian Kaufmann staubte zum 1:1 ab, als Gündüz einen Freistoß von Jason Gries zu kurz abwehrte (75.). Das TSV-Siegtor vergab Ferber, als er völlig unbedrängt aus elf Metern vorbei schoss (78.).

MNZ vom 11.04.09, 22. Spiel, TSV Niederweimar - FSG Südkreis 2:3

Vor einer beachtlichen Kulisse von 300 Zuschauern boten die Gastgeber dem Tabellenführer lange Zeit Paroli. Die Tore der ersten Halbzeit fielen jeweils aus einer Distanz von elf Metern. Zunächst lenkte Mario Michel den Ball für die Gäste ins rechte untere TSV-Eck (20.), dann glich Karten Kuhl mit einem Treffer ins linke FSG-Eck (34.) aus. Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams nichts. Tim Vogel war in der 52. Minute zur Stelle, um für Niederweimar die 2:1-Führung zu erzielen. In der Endphase aber unterstrich die FSG, warum man als Tabellenführer die Zuschauer lockte. Nikolas Combe traf aus dem Gewühl vor dem TSV-Tor (60.) und aus gleicher unübersichtlicher Lage war es zwölf Minuten später Sven Eidam, der den TSV-Keeper überwinden konnte.

MNZ vom 20.04.09, 23. Spiel, FSV Buchenau - TSV Niederweimar 0:0

"Niederweimar hat hier völlig verdient einen Punkt erkämpft, auch wenn wir spielerisch klar überlegen waren" resümiert der FSV-Vorsitzende Lothar Dönges enttäuscht. Die Gäste setzten dem Titelkandidaten von Beginn an einen massiven Abwehrriegel entgegen, die Buchenauer entwickelten keine Ideen, wie dieser zu knacken war. Immer wieder versuchten es die Platzherren mit hohen Bällen, standen gegen die langen Kerls der TSV-Abwehr damit aber auf verlorenem Posten. Nur einmal schien der Weg frei: Michael Ruppersberg setzte einen Kopfball an die Latte, doch der Weimarer Keeper Rolf Ungemach parierte den knallharten Nachschuss Michael Schmidts bravourös (10.). Als Clemens Haberzettl nach einem Solo aus zwölf Metern abzog, bekam Karten Kuhl das Knie dazwischen und klärte zur Ecke (22.). Auf der anderen Seite boten sich Niederweimar beste Konterchancen. Fabian Kauffmann fand dabei gleich zwei mal seinen Meister in FSV-Tormann Alexander Busch (26., 46.), der gegen Rene Bienhaus´ Volleyschuss nach Ecke eine dritte großartige Fuß-Parade hinlegte (57.). Die einzige Buchenauer Großchance der zweiten Halbzeit ließ Markus Tiemann aus, als er in eine Haberzettl-Flanke spritzte, der Ball aber 50 Zentimeter am Gästetor vorbei trudelte (60.).

MNZ vom 23.04.09, 24. Spiel, FV Wehrda - TSV Niederweimar 4:0

In einem temporeichen Spiel konnte auch der Niederweimarer Torwart Rolf Ungemach die deutliche Niederlage seiner Mannen nicht verhindern. Die Gastgeber gingen nach zehn Minuten durch ein Kopfballtor von Michael Götte in Führung. Fünf Minuten später trat Moritz Pape zum Elfmeter an, den TSV-Keeper Ungemach aber neben den Kasten lenkte. Machtlos war dieser dann in der 35. Minute, als Sascha Gary per Kopf auf 2:0 erhöhte. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie ein wenig, ohne das die Gäste daraus Kapital schlagen konnten. Wehrda blieb mit Kontern gefährlich, verbesserte das Resultat aber erst in der Schlussphase. Stefan Hünecke (90.) und Hannes Biesing (90. + 1) waren die Torschützen zum 4:0.

MNZ vom 27.04.09, 25. Spiel, TSV Niederweimar - TSV Frankenau 7:0

Niederweimar dominierte den Tabellenletzten nach Belieben und bog schon früh auf die Siegerstraße ein: Tobias Entzian drosch nach sechs Minuten einen Freistoß aus 18 Metern zum 1:0 ins kurz Eck, Manuel Ferber ließ nur vier Minuten später das 2:0 folgen und weitere vier Minuten darauf scheiterten Ferber und Mario Komso nacheinander an der Querlatte. Mit Fabian Kauffmann´s 3:0 (23.) war die Messe gelesen. Frankenau fiel lediglich durch einen Pfostenschuss von Daniel Kahl auf (30.) und stellte danach das Fußballspielen vollends ein. Ferber erhöhte noch vor der Pause auf 4:0 (36.) und ließ nach schöner Vorarbeit von Tim Vogel sein drittes Tor folgen (73.). Fabian Kauffmann machte das halbe Dutzend voll (87.), Tim Vogel setzte den 7:0-Schlusspunkt, nachdem Hodjat und Entzian ihn mit einer One-Touch-Kombination freigespielt hatten (88.).

MNZ vom 30.04.09, 26. Spiel, TSV Niederweimar - FV Wallau 2:1

In einem recht zerfahrenen Spiel vergaben die Gäste in den ersten 15 Minuten drei hochkarätige Chancen. Etwa zehn Minuten später hätte auch die Heimelf in Führung gehen können, doch die Versuche von Ferber und Vogel verfehlten ihr Ziel. So konnten die Zuschauer erst nach 71 Minuten den Treffer bejubeln. Nach einem Freistoß an die Latte köpfte Fabian Kauffmann zum 1:0 ein. Zwei Minuten später schloss Jason Gries einen 40-Meter-Sololauf zum zweiten Niederweimarer Tor ab. Die Gäste gaben ob diese Doppelschlages nicht auf. Allerdings kam der FVW nur noch zu einem Tor. Marco Tutsch konnte in der 88. Minute von der Eckfahne aus direkt ins Tor einlochen.

MNZ vom 04.05.09, 27. Spiel, SG Laisa/Bergh. – TSV Niederweimar 0:1

Man hatte sich bereits beiderseits mit einem torlosen Remis abgefunden, als Fabian Kaufmann vier Minuten vor Spielende den Ball vor das Tor zog, dieser vom Fuß des eingreifenden Andreas Wittkamp abgefälscht wurde und schließlich im Tor landete. Damit war die Vorgabe der Gäste, zu Null zu spielen und irgendwie ein Tor zu machen, aufgegangen. Vor dem Seitenwechsel wurde den Zuschauern der bessere Fußball geboten. Besonders die Gastgeber drängten auf die Führung. Bei einer Ecke lenkte Wittkamp den Ball an die Latte. Weitere Chancen vergaben Thorsten Wenzel (32.) und Christian Hess (45.), bei dessen Schuss Niederweimars Keeper Rolf Ungemach glänzend reagierte. Niederweimar kam nur durch einen Schuss von Tobias Entzian (41.) zu einer Chance. Nach dem Wechsel gelang den Gastgebern fast nichts mehr. Jede Bemühung um einen Spielzug erstickte der TSV im Keim. Die Gäste hatten nun leichteres Spiel, um das Ergebnis über die Runden zu schaukeln. Lediglich Entzian setzte in der 70. Minute den Ball freistehend am Tor vorbei.

MNZ,11. Mai 09 TSV Niederweimar – TSV Amönau 3:1

„Ich habe angefangen die Torchancen zu notieren, aber mein Zettel war ruck-zuck voll“ umschreibt Niederweimars Sprecher Uwe Hahn die Kräfteverhältnisse bildlich. Die Platzherren waren haushoch überlegen, ließen Ball und Gegner laufen, agierten vor des Gegners Tor aber oftmals lässig und verschenkten einen höheren Sieg. Fabian Kaufmann per Kopf nach einer Freistoßflanke von Rene Bienhaus (23.) und Marijo Komso, der einen an Alexander Marczoch verschuldeten Foulelfmeter verwandelte (49.), sorgten für die Vorentscheidung. Amönau kam in der 90. Minute mit seinem erst dritten Angriff durch Mathias Müller zwar zum Anschlusstor, doch Karsten Kuhl stieß die Gäste mit seinem Tor zum 3:1 (90.+2) endgültig in die A-Liga zurück.

MNZ, 18. Mai 09 TSV Niederweimar – SV Silberg 3:1

Beide Mannschaften gingen in der ersten Halbzeit ein hohes Tempo, wobei vor allem die Gastgeber mit schnellem Direktspiel glänzten. Bei Großchancen von Mobasher Hodjat (7., 10.), Jason Gries (10., 20.) und Tobias Entzian (14.) entschärfte Silbergs Torwart Marcel Chambre „drei echte Granaten“, so TSV-Sprecher Rudi Donner. Zweimal droschen die Niederweimarer Stürmer den Ball über die Latte. Erst als Gries eine Kombination über Entzian und Tim Vogel zum 1:0 abschloss (30.) schien der bann gebrochen. Doch die Silberger nutzten schon den zweiten gefährlichen Vorstoß durch Denis Reves zum überraschenden Ausgleich (35.). Die ersten 25 Minuten nach der Pause erschöpften sich in Mittelfeldgeplänkel. Manuel Ferber hauchte mit seinem Solo zum 2:1 (75.) den Platzherren neues Leben ein. Alexander Marczoch versenkte schließlich eine Vogel-Flanke per Flugkopfball zum verdienten 3:1-Endstand (86.).

MNZ, 25. Mai 09 SV Bauerbach – TSV Niederweimar 4:0

Bauerbach hatte mit den lange Zeit chancenlosen Gästen wenig Probleme und bot doch selbst nur Sommerfußball. Alban Ademi nutzte vor der Pause Vorlagen von Metin Alkan (28.) und Janis Eucker (36.) zur 2:0-Führung, Ercan Malakcioglu verpasste bei einem Pfostenschuss einen weiteren Treffer. Dieses Versäumnis machte er mit seinem Volleyschuss zum 3:0 in der 54. Minute wett. Auch Peter Schreiner testete noch die Festigkeit eines Pfostens (59.), ehe Fabian Kaufmann beim ersten gefährlichen Gästeangriff danebenschoss (65.) und kurz darauf SVB-Keeper Fabian Beilborn zu Glanzparaden genötigt war (66.). Stefan Engels setzte auf der Gegenseite eine 25-Meter-Fackel ins Netz (70.). Beim 4:0 blieb es, weil Beilborn auch einen Freistoß-Hammer von Manuel Ferber entschärfte (84.), andererseits dem Bauerbacher Rene Preis allein vor dem Gästetor die Nerven versagten.

MNZ, Pfingsten ´09 TSV Niederweimar – SV Emsdorf 2:1

Die Heimelf experimentierte zwar im letzten Saisonspiel ein wenig, hatte aber auch einen eher schwachen Gast. Erst kurz vor der Pause sorgte Tobias Entzian (43.) für das erste TSV-Tor, als er nach einem Freistoß von Rene Bienhaus genau richtig stand. Das 2:0 war eigentlich schön herausgespielt: Manuel Ferber bediente Jason Gries und dessen Abschluss wurde dann noch vom Gästespieler Marcel Wagner abgelenkt und ins Tor bugsiert (63.). Niederweimar versäumte es in der Folge, noch wenigstens zwei seiner Chancen zu vollenden. Dafür konnte Emsdorf dann noch einmal jubeln. Falk Schäfer traf in der 79. Minute. Zu mehr reichte es für die Gäste aber nicht.